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Deutsches Technikmuseum - Medieninfo: Jugendstil-Schmuck aus Pforzheim

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Jugendstil-Schmuck aus Pforzheim - Kunstindustrie um 1900

Kabinettausstellung im Bröhan-Museum in Kooperation mit dem Deutschen Technikmuseum Berlin vom 22. Februar - 15. Juni 2008

Wegen des großen Erfolgs wird die Kabinettausstellung „Jugendstilschmuck aus Pforzheim. Kunstindustrie um 1900“ des Deutschen Technikmuseums Berlin im Bröhan-Museum bis zum 15. Juni verlängert. Die Schau präsentiert 170 Exponate serieller Schmuckproduktion aus dem badischen Pforzheim - erstmalig unter dem Namen PFORZHEIMER SCHULE rund um den führenden Jugendstil- Designer Professor Georg Kleemann. In Kooperation mit dem Bröhan-Museum hat diese bisher einmalige Kombination von Kunst und industrieller Arbeit im Berliner „Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus“ Premiere, bevor sie in weiteren Städten gezeigt wird. Die Ausstellung gewährt einen Blick hinter die Kulissen der seriellen Schmuckherstellung. Am Beispiel der Rekonstruktion von acht Broschen, Colliers und Medaillons werden einzelne Verfahrensschritte präsentiert. 55 spezialisierte Berufsfelder gehörten um 1900 zur arbeitsteiligen Schmuckherstellung – diese sind heute größtenteils in Vergessenheit geraten. Seit zwanzig Jahren arbeitet daher die Kuratorin des Deutschen Technikmuseums Berlin, Dr. Gabriele Wohlauf, mit dem Schmuckzentrum Pforzheim sowie mit zahlreichen Expertinnen und Experten in der bundesweiten Arbeitsgruppe „Schmuck verbindet“. Ihr Anliegen gilt der Bewahrung und Tradierung alter und aussterbender Verfahrenstechniken.

Schmuck verbindet

Alle, die damals Schmuck in Hand- und Maschinenarbeit arbeitsteilig produzierten, waren hochqualifizierte Facharbeiterinnen und -arbeiter. Allein in Pforzheim stellten über 30.000 Beschäftigte Schmuck in serieller Fertigung her. Produziert wurde hochwertiger Modeschmuck zu erschwinglichen Preisen. „Schmuck für alle - Demokratisierung des Luxus“ war das Motto zur Zeit des Jugendstils. Das Projekt rund um die Arbeitsgruppe „Schmuck verbindet“ basiert auf Forschungen von Dr. Gabriele Wohlauf. In 20jähriger Recherchearbeit hat sie Maschinen, Geräte und Produkte einer verschwindenden Produktionstechnik für die Sammlung des Deutschen Technikmuseums gesichert. Das fachliche Know-how der Spezialistinnen und Spezialisten zu dokumentieren, gehört neben dem Sammeln, Bewahren, Präsentieren und Erforschen zu den Grundlagen der Museumsarbeit: So wird ein wichtiges Stück Kulturgeschichte vor dem Vergessen bewahrt. Dazu ist eine umfangreiche Filmdokumentation entstanden, die jetzt auf DVD im Museumsshop erhältlich ist.

 
Führungen
Kuratorin Dr. Gabriele Wohlauf und Vorführer Manfred Schweiß führen kostenlos durch die
Ausstellung: So. 4. Mai, Mi. 7. Mai, So. 25. Mai, Mi. 28. Mai, So. 8. Juni, Mi. 11. Juni, jeweils
15.30-17.30 Uhr.
Eintritt: nur Museumseintritt

Materialien
DVD: „Schmuck für alle – Jugendstilschmuck aus Pforzheim“, Dr. G. Wohlauf/Ernst Meyer, 2008,
50 min, dt. / engl. Untertitel, Preis: 15 €, in den jeweiligen Museumsshops oder auf Anfrage.

Kontakt
Dr. Gabriele Wohlauf: Tel: 030-902 54 132, wohlauf@dtmb.de

Bröhan-Museum
Schloßstraße 1a, 14059 Berlin - Di-So 10-18 Uhr, feiertags geöffnet. Eintritt: 5 € / 4 €.
Jeden 1. Mittwoch im Monat freier Eintritt

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  • Entwurf Georg Kleemann, Ausführung Viktor Mayer,
Silber vergoldet, Email, Schmuckmuseum Pforzheim

    Vierpendel-Collier (1904)

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