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Deutsches Technikmuseum - Pressemappe Museum der Zukunft auf historischem Areal

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Museum der Zukunft auf historischem Areal

Deutsches Technikmuseum baut Ladestraße des Anhalter Güterbahnhofs weiter aus
Kulturstaatssekretär Renner besucht Baustelle / Vier Lagerhallen werden umgebaut

Das Deutsche Technikmuseum vergrößert sich weiter auf historischem Areal: Ab Sommer 2015 können in dem neuen Museumsquartier „Ladestraße“, das in direkter Nachbarschaft zum Hauptgebäude des Museums in Berlin-Kreuzberg liegt, weitere 3.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche genutzt werden. Zu diesem Zweck werden derzeit in der historischen Ladestraße des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs vier weitere von insgesamt sechs Lagerhallen saniert und für Museumszwecke nutzbar gemacht. In den ausgebauten Hallen soll im August 2015 die Ausstellung „DAS NETZ“ zu Informations- und Kommunikationstechnologien eröffnet werden. Zudem entstehen dort Räume für Bildungsangebote, Sonderausstellungen, Veranstaltungen und ein Restaurant. Der gesamte Sanierungsbereich hat eine Fläche von 7.014 Quadratmetern (inklusive Keller und Restaurant).

Am heutigen Mittwoch besichtigte Kulturstaatssekretär Tim Renner den Fortschritt der Arbeiten. Museums-direktor Prof. Dr. Dirk Böndel und Sven Lemiss, Geschäftsführer der für den Umbau zuständigen Berliner Immobilienmanagement GmbH, führten über die Baustelle. Im Oktober werden bereits zwei Hallen (mit der Nummerierung 3 und 4) an den Ausstellungsbau übergeben, im Dezember werden dann die nächsten beiden Hallen (5+6) übergeben. Die ersten beiden Hallen (1+2) der Ladestraßen-Anlage werden bereits seit 2011 für einen gemeinsamen Eingangsbereich für das Science Center Spectrum der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin und die Dauerausstellung des Deutschen Technikmuseums zum Straßenverkehr genutzt. Nun werden, auf einer Länge von 200 Metern, vier weitere Hallen ausgebaut.

Die Ladestraße steht für ein spannendes Kapitel aus der Berliner Verkehrsgeschichte: In zwei parallel verlaufenden Reihen von Lagerhallen des im Zweiten Weltkrieg zerstörten Anhalter Güterbahnhofs wurden seit den 1870er Jahren Waren von der Schiene für den Transport in die Stadt auf kleinere Fahrzeuge umgeladen und umgekehrt. Die Gleise befanden sich an den Außenseiten der Hallen, die kopfsteingepflasterte Ladestraße dazwischen war Pferdefuhrwerken und später Lastkraftwagen vorbehalten.

Der Ausbau und die Ausstellung werden mit einer Summe in Höhe von 9.995.000 Euro gefördert. Der Anteil des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) beträgt 3.955.000 Euro. Die Kofinanzierung hat die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin mit einem Betrag in Höhe von 6.040.000 Euro übernommen.

Informationen zu den Baumaßnahmen

Die Baumaßnahmen in den vier Hallen beinhalten eine wärmetechnische (energetische) Ertüchtigung der Dächer, der Kellerdecken und Fassadenflächen sowie der Tür- und Fensteranlagen. Ferner werden alle Vorgaben aus dem im Rahmen der Planung erstellten Brandschutzgutachten baulich umgesetzt.

Die Stahlfachwerkträger der Dachkonstruktion wurden bereits überprüft und für die Aufnahme der neuen Dacheindeckung und weiterer Photovoltaikanlagen verstärkt und instand gesetzt. Die Dächer wurden mit neuen Oberlichtern ausgestattet, in den Ausstellungsbereichen wurde dafür ein Licht streuendes Spezialglas verwendet. Die Oberlichter dienen zudem als Rauchabzug.

Die Südgiebelwand, die den Abschluss der Halle 6 bildet, wurde neu hergestellt und mit Klinkermauerwerk verkleidet. Hinter der Giebelwand entsteht für das dort vorgesehene Restaurant eine großzügige Terrasse, die den Blick auf den Park freigibt.

Der Ausbau dient der Unterbringung der Dauerausstellung „DAS NETZ“ (Hallen 3+4). Die Hallen 5+6 bieten Raum für Sonderausstellungen, Sanitäranlagen, Garderoben, einen Raum für museumspädagogische Angebote und Workshops sowie für ein Restaurant mit seinen Nebenflächen. Im Keller werden die Technikräume untergebracht und Platz für betriebliche Zwecke geschaffen. Die innere Erschließung erfolgt über die Verbindung aller Hallen, wobei der bereits in 2011 fertig gestellte Zwischenbau (zwischen Science Center Spectrum und Halle 1 der Ladestraße) das Entree für die gesamten Hallen bildet. Das Restaurant in der Halle 6 wird über ein großes Eingangspodest mit behindertengerechter Rollstuhlrampe erschlossen.

Die Ausstellung „DAS NETZ“

Die neue Dauerausstellung „DAS NETZ“, die im August 2015 in der Ladestraße eröffnet wird, vermittelt anschaulich die Kommunikations- und Informationstechnologien und ihre Vernetzung: Anwendungen und Auswirkungen, Funktionsweisen, aber auch das Material, aus dem Kommunikations- und Informationsnetze gemacht sind. Mit der Ausstellung soll besonders das Hauptzielpublikum des Museums – Familien und Schulklassen – angesprochen werden.

Das Thema Vernetzung ist der erste von insgesamt sechs Themenkreisen (der Mensch, der Weg, der Markt, das Netz, das Haus und der Speicher) des Technoversums, die im sogenannten „Museum der Zukunft“ des Deutschen Technikmuseums sammlungsübergreifend und themenorientiert behandelt werden. Die Ausstellung „DAS NETZ“ ist die erste Ausstellung des Deutschen Technikmuseums, die nach den Kriterien des Technoversums konzipiert und erstellt wird.

Der Ausbau und die Ausstellung werden mit einer Summe in Höhe von 9.995.000 Euro gefördert. Die Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) betragen hiervon 3.955.000 Euro. Die Kofinanzierung hat die Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin mit einem Betrag in Höhe von 6.040.000 Euro übernommen.







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    PM: Museum der Zukunft auf historischem Areal

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    Projektbeteiligte für Bauprojekt Ladestraße

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    SDTB: Zahlen, Daten und Fakten

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    Museumschronik Deutsches Technikmuseum

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    Kurze Historie der Ladestraße des Anhalter Güterbahnhofs

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    PM: Lageplan Ladestraße historisch

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    Pressefotos vorab Baustellenbegehung Ladestraße

  • Berlin, 03.09.14 - Baustellenrundgang Ladestrasse.
Blick in die zukuenftigen Museumshallen des Deutschen Technikmuseums in der Ladestrasse und auf die Außenrampe. In den Hallen wurden frueher Gueter des Anhalter Gueterbahnhofs zwischengelagert. Ab August 2015 ist hier die neue Dauerausstellung "Das NETZ" zu sehen.

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Berlin, 03.09.14 - Baustellenrundgang Ladestrasse.
Museumsdirektor Prof. Dr. Dirk Boendel stellt den Stand der Bauarbeiten fuer das neue Museumsquartier "Ladestrasse" des Deutschen Technikmuseums vor.

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Berlin, 03.09.14 - Baustellenrundgang Ladestrasse.
Museumsdirektor Prof. Dr. Dirk Boendel und Kulturstaatssekretaer Tim Renner werden auf dem Rundgang durch die zukuenftigen Museumshallen von der Presse begleitet.

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Berlin, 03.09.14 - Baustellenrundgang Ladestrasse.
Blick in die Zukunft des Deutschen Technikmuseums: Kulturstaatssekretaer Tim Renner, Museumsdirektor Prof. Dr. Dirk Boendel und BIM-Geschaeftsfuehrer Sven Lemiss (v.l.n.r.)

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Berlin, 03.09.14 - Baustellenrundgang Ladestrasse.
In den neuen Hallen in der Ladestrasse gibt es Platz fuer eine neue Dauerausstellung "Das NETZ", fuer Bildungsangebote, Veranstaltungen, Sonderausstellungen und fuer ein Restaurant. Museumsdirektor Prof. Dr. Dirk Boendel (mitte) erklaert das Konzept. Links Kulturstaatssekretaer Tim Renner, rechts BIM-Geschaeftsfuehrer Sven Lemiss.

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Berlin, 03.09.14 - Die Südgiebelwand der Hallen bildet den Übergang zwischen Museumsrestaurant und Terrasse, die einen freien Ausblick in den Park am Gleisdreieck bietet. Ein Porenbetonstein für die Wand wurde signiert von BIM-Geschaeftsfuehrer Sven Lemiss, Staatssekretaer Tim Renner, dem Stellv. Museumsdirektor Joseph Hoppe und Museumsdirektor Dirk Boendel (v.l.n.r. mit Helm)

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Berlin, 03.09.14 - Baustellenrundgang Ladestrasse.
Museumsdirektor Prof. Dr. Dirk Boendel erklaert, was es in der Ladestrasse des Deutschen Technikmuseums ab August 2015 Neues zu entdecken gibt.

    Baustellenrundgang Ladestrasse

  • Blick von der südwestlichen Ecke der Ladestraße auf die Baustelle entlang der östlichen ehemaligen Lagerhallen des Anhalter Güterbahnhofs.

    Baustelle Ladestraße, August 2014

  • Blick von innen auf eines der neuen Dachoberlichter, die zugleich als Rauchabzug dienen.

    Baustelle Ladestraße, August 2014

  • Blick in Halle 3 und 4, in denen die Ausstellung "DAS NETZ" untergebracht wird. Die Spezialgauben (Oberlichter), bei denen sich zwischen zwei Glasschichten Kapillarröhrchen befinden, ermöglichen ein besonders ausstellungsfreundliches Licht.

    Baustelle Ladestraße, August 2014

  • Blick in den zukünftigen Raum für Bildungsangebote und Workshops in Halle 5.

    Baustelle Ladestraße, August 2014