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Archenhold - Sternwarte - Das große Fernrohr

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Das Große Fernrohr

Das Große Fernrohr

Das längste bewegliche Linsenfernrohr der Erde ist 21 Meter lang und ist bis heute Anziehungspunkt der Archenhold-Sternwarte. Indirekt verdankt es seine Entstehung der Gewerbeausstellung von 1896.

Ein junger Wissenschaftler, er hieß Friedrich Simon Archenhold, wollte das Unmögliche. Er wollte ein großes leistungsfähiges Fernrohr bauen, mit dem es möglich sein sollte, auch weiter entfernte Objekte zu beobachten.
Trotz vieler Schwierigkeiten finanzieller und technischer Natur ist es F. S. Archenhold gelungen, wenn auch verspätet, sein Fernrohr 1896 auf der Gewerbeausstellung zu zeigen. Die Berliner kamen in Scharen. Mit Zustimmung des Magistrats durfte es nach Beendigung der Ausstellung bis auf weiteres stehen bleiben.

Technische Daten:

Objektivdurchmesser 68 cm, bewegliche Gesamtmasse 130 Tonnen Vergrösserung: 210-fach, Aufgrund seiner hohen Vergrößerung ist das Fernrohr vor allem für Beobachtungen von Mond und Planeten geeignet. Das Fernrohr steht nicht, wie üblich, unter einer Kuppel, da diese einen Durchmesser von fast 50 Metern haben müsste. Einziger Wetterschutz ist ein abfahrbares Dach, sowie ein äußerer zylinderförmiger Schutzmantel um den eigentlichen Fernrohrtubus.

Das Große Fernrohr ist eine technische Meisterleistung seiner Zeit und steht heute unter Denkmalschutz.