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Zeiss - Grossplanetarium - Planetarium

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Planetariumsprojektor „COSMORAMA“

Planetariumsprojektor „COSMORAMA“

Herzstück ist der Planetariumsprojektor „COSMORAMA“ von Carl Zeiss Jena.
Zwei „Fixsternkugeln“ (zur Sternprojektion für Nord- und Südhimmel) mit insgesamt 32 Projektoren für Sternfelder bringen fast 10.000 künstliche Sterne an den Himmel. Lichtquelle ist je eine Glühlampe von 1000W. In sogenannten "Planetengerüsten" laufen die Projektoren für Sonne, Mond und mit bloßem Auge sichtbare Planeten. Zur Veranschaulichung himmelsmechanischer Zusammenhänge gibt es zahlreiche Skalen und Großkreise, die projiziert werden können.

Der Himmel über jedem beliebigen Punkt der Erde ist für den Zeitraum 1 n.Chr. bis 2100 darstellbar.

Das Gerät ist computergesteuert. Basis ist ein System von 8-bit-Rechnern. Wegen der geringen Leistungsfähigkeit eines Einzelrechners ist fast jede Hauptfunktion des Gerätes durch einen eigenen Rechner realisiert.
Die Steuerung des Gerätes erfolgt von einem Bedienpult aus. Die Bedienhandlungen können gespeichert, ggf. editiert und mit hoher Genauigkeit reproduziert werden - Voraussetzung für einen automatischen Betrieb.

Die Kuppel hat außen 30 Meter, innen 23 Meter Durchmesser. Der höchste Punkt der inneren Kuppel befindet sich 14,5 Meter über dem Saalfußboden.

Die Außenkuppel besteht aus dünnem Stahlbeton. Darauf befindet sich das von außen sichtbare Aluminiumblech.
Zwischen Außen- und Projektionskuppel sind fast 3 Meter Zwischenraum: Platz für eine bogenförmige Leiter, Lautsprecher und Luftkanäle.
Die Innenkuppel ist ein Stabnetzwerk. Tausende Stahlstreben bilden ein stabiles und hochgenaues Gitterwerk. Daran sind die von innen sichtbaren Bleche, die eigentliche Projektionsfläche, befestigt.

Der Planetariumsprojektor steht auf einer Hubplattform. Er ist so auch während der Veranstaltung ein- und ausfahrbar. Das Gerät fährt 11 Meter tief in den Keller. Dort befinden sich Werkstatträume, so dass das Gerät dort auch gewartet werden kann. Wenn der Projektor nach unten gefahren ist, wird oben ein zweiter Deckel eingefahren. Dann könnte sogar das Steckgeländer entfernt werden, wodurch die Fläche uneingeschränkt nutzbar wird. Dieser „Fahrstuhl“ wurde von SBS Dresden gebaut.