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Deutsches Technikmuseum - Binnenschifffahrt

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Binnenschifffahrt

Foto des Dampfschleppers KURT-HEINZ. Hier hat eine kleine Familie Platz zum Leben

Der Dampfschlepper KURT-HEINZ war seit seinem Stapellauf 1901 bis ins Jahr 1997 auf märkischen Wasserstraßen unterwegs

Regionale Binnenschifffahrt

Die regionale Binnenschifffahrt ist für Berlin schon immer von besonderer Bedeutung gewesen. Das Wachstum der Metropole war im starken Maße vom Güterverkehr auf Flüssen und Kanälen abhängig.

Bis in die 1920er Jahre galten Kaffenkähne als die wichtigsten Transportfahrzeuge auf den märkischen Gewässern. Als größtes und zentrales Exponat dieses Themenbereiches beeindruckt ein hölzernes Kaffenkahn-Wrack von etwa 1840, das 1987 aus der Havel geborgen wurde. Sein neu angefertigter Mast ragt mit circa 21 Metern bis in die vierte Etage des Neubaus.

Von der Segel- zur Dampfschifffahrt

Originale Dampfmaschinen, die teilweise in Funktion gezeigt werden, und der begehbare, 51 Tonnen schwere Dampfschlepper KURT-HEINZ von 1901 bezeugen den Wechsel von der Segel- zur Dampfschifffahrt. Zahlreiche Gebrauchsgegenstände einer Schifferfamilie geben einen Eindruck vom Alltag an Bord eines dampfbetriebenen Binnenschiffs.

Übersichtsfoto des Ausstellungsbereichs mit Motor-, Sport-, Ruder- und Segelbooten

Mit Wind-, Motor- und Muskelkraft betriebene Sportboote aus dem Berliner Raum

Zum Thema Wasserstraßen und Niveauüberwindung werden historische Modelle wie das der Schleusentreppe in Niederfinow, das aus dem ehemaligen Verkehrs- und Baumuseum stammt, gezeigt.

Wassersport als Freizeitgestaltung

Dem Berufsaspekt der Binnenschifffahrt steht das Modul zum Wassersport gegenüber, eine sehr beliebte Freizeitgestaltung der Berliner. In den Anfängen um 1830 wurden zunächst ausgediente Fischerboote für sportliche Aktivitäten genutzt.

Spezielle Sportboote entwickelten sich erst nach und nach. In der Ausstellung sind originale Segel-, Ruder-, Paddel- und Motorboote seit den 1920er Jahren aus dem Raum Berlin-Brandenburg zu sehen. Dieses Modul erstreckt sich bis in das erste Obergeschoss. Dort finden die Besucherinnen und Besucher Aspekte zum Frauenrudern sowie eine Bootsmotorensammlung. Es können auch Seemannsknoten probiert und Segel selbst gesetzt werden.

Foto: Originalvitrinen mit alten Schiffsmodellen aus dem ehemaligen Museum für Meereskunde

Am 5. März 1906 eröffnete der deutsche Kaiser das Museum für Meereskunde. Es sollte der Volksbildung und der Propaganda für die deutsche Flottenpolitik dienen

Vorgängerinstitutionen

In Berlin wurde 1906 auch das damals größte deutsche Schifffahrtsmuseum (Institut und Museum für Meereskunde) sowie das Verkehrs- und Baumuseum eröffnet.

In einem weiteren Modul werden Objekte dieser ideellen Vorgängerinstitutionen der Schifffahrtsabteilung des Deutschen Technikmuseums Berlin präsentiert.