| |

Deutsches Technikmuseum - Die Sammlungen

Navigationsmenüs


Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Die Sammlungen

Foto: Ein schnittiger, silbergrauer Oldtimer im Porschedesign vor einem Schuppen in der Ladestraße des Technikmuseums. Ursprünglich war dieser Goliath Sport eine klassische kleine Nachkriegslimousine

Er sieht aus wie ein Porsche und ist doch nur ein vom Berliner Karossier Rometsch verkleideter Goliath GP 700 Sport, Baujahr 1952

Glanz und Gloria - die Poddig-Sammlung

Grundstock der Fahrzeugsammlung ist die Oldtimer-Kollektion des Berliner Fabrikanten Hugo Poddig, der sein Geld mit dem Bau von Auto-Teleskopantennen verdiente. Nach seinem Tod begannen die Erben mit dem Verkauf einzelner Boliden. Schließlich erwarb die Daimler-Benz AG den verbliebenen Bestand von 100 Exponaten und überließ ihn dem in Gründung befindlichen Technikmuseum als Schenkung. Die Poddig-Sammlung mit ihren Maybach- und Horch-Limousinen, DKW Roadstern und De Dion-Voituretten stellt ein Herzstück des Deutschen Technikmuseums dar, wenngleich der Sammlungsbestand in den letzten 25 Jahren verdoppelt werden konnte.

Foto: Ein viersitziger, offener, in edlem Dunkelrot lackierter Oldtimer steht vor einem repräsentativen Herrensitz. Er hat eine lange Motorhaube, die Räder haben aufwändig gearbeitete Speichen. An der Seite wird der Ersatzreifen mitgeführt

Eines der Glanzstücke des Berliner Automobilbaus: NAG Typ C4b, Baujahr 1924, hergestellt von der Nationalen Automobil Gesellschaft

Autos aus Berlin

Über 50 Automobilmarken Berliner Provenienz legen Zeugnis davon ab, dass Berlin einmal in der Fahrzeugproduktion und -forschung eine führende Rolle spielte. Im Bestand der Sammlung befinden sich NAG-Rennsportwagen wie Bergmann-Elektro-Lkw, das Weise-Dreirad wie der Amphicar-Schwimmwagen. AGA, Brennabor, Protos, Rometsch oder Slaby-Beringer sind weitere Beispiele des einst erfolgreichen Berliner Automobilbaus.
Der Slaby-Beringer Einsitzer wurde Anfang der 1920er Jahre sogar in Hunderten von Exemplaren nach Japan exportiert.

Aquarell: Ein junger Mann auf dem Motorrad und seine junge Dame im Beiwagen stürmen fröhlich winkend eine Alpenlandschaft hinauf. Sie sind sommerlich leicht gekleidet, zum Schutz trägt nur er eine coole Sonnenbrille, beide weder Helm noch Nierengurt

Meilenstein des deutschen Motorradbaus: Zündapp KS 601, Baujahr 1955

Die Zündapp-Sammlung

Zündapp – dieser Name stand für preiswerte und robuste Motorräder. Im August 1984 musste der letzte deutsche Motorrad-Hersteller in Familienbesitz Konkurs anmelden. Während sämtliche Produktionsanlagen abgebaut und von München in die Volksrepublik China gebracht wurden, erwarb das Berliner Technikmuseum neben dem kompletten Werksarchiv auch das umfangreiche Firmenmuseum des traditionsreichen bayerischen Unternehmens. Zum Bestand gehören über 60 Motorräder, Flugzeug- und Bootsmotoren. Mit Hilfe der Zündapp-Motorräder lässt sich heute die Geschichte des Motorradbaus in Deutschland fast nahtlos am Beispiel eines Herstellers dokumentieren.
Zur Zeit kann man die Zündapp-Sammlung nicht besichtigen.

Foto: Besucher des Sommerfestes scharen sich im Museumspark um fünf aus der Zeit um 1900 stammende Fahrräder. Ein junger Vorführer in zeitgenössischer Weste und Cordhose erklärt. Unter seinem Strohhut lugt ein moderner langer Pferdeschwanz hervor

Eine kleine Fahrradausstellung zum Museumsgeburtstag am 13.07.2008

Die Fahrradsammlung

Das Technikmuseum verfügt über eine Fahrradsammlung, die rund 300 Exemplare zählt und somit die größte Sammlung des Kontinents darstellt. Den Grundstock für diese Sammlung lieferte der Düsseldorfer Fahrradgroßhändler Gerd Volke – mehr als drei Jahrzehnte trug er eine Vielzahl von Fahrrädern zusammen, die heute ohne seine Initiative kaum mehr erhalten sein dürften. Die Volke-Sammlung konnte in den letzten zwei Jahrzehnten ständig durch Schenkungen erweitert werden.
In der Trebbiner Straße weisen vier Exponate auf dem Übergang zum Lokschuppen auf die Sammlung hin.
Die gesamte Fahrradsammlung ist zur Zeit nicht zu besichtigen.