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Deutsches Technikmuseum - 2013

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Objekt des Monats Dezember: Porzellanteller, 1983

Teller-Motiv: Ein beleibtes Ehepaar mit sehr großem Hund verhandelt mit dem Fahrer: Wir beede quetsch’n uns in’n Beiwag’n  und den Hund setz’n Se uff’s Motorrad, Herr Taxifahrer.

Dieser liebevoll gestaltete KPM-Teller war eine Sonderanfertigung zur Gründung des Museums für Verkehr und Technik vor 30 Jahren...


Objekt des Monats November: Prachtalbum eines "Eisenbahnkönigs", 1887

Foto: Der aufwändig gestaltete Einband ist aus blauem und braunem Leder mit eingeprägten vergoldeten floralen Ornamenten. Die vier Ecken des ca. 20 kg schweren und 55x60 cm großen Albums sind mit silbernen Kappen verstärkt.

Dieses reich verzierte Buch, Einzelanfertigung für eine Silberhochzeit, dokumentiert eisenbahnerische Unternehmensgeschichte.

Objekt des Monats Oktober: Torpedo-Dreigang-Nabe der Fichtel & Sachs AG von 1937

Foto: Von links nach rechts - die Schaltungskette, die aus der Achse geführt wird, das Ritzel für den Antrieb, der Nabenflansch für die Speichen, das als Verdickung der Nabe sichtbare Getriebe, ein zweiter Flansch und der Rücktritthebel.

Freilauf und Rücktritt - solchen Komfort beim Fahrradfahren ermöglicht diese Dreigang-Nabe.



Objekt des Monats September: Siemens Fernschreiber T68, ab 1951

Foto: Oberer Bereich des Fernschreibers mit Telefon-Wählscheibe und Textnachricht

Noch vor zwanzig Jahren benötigte man für den "Short Message Service" eine sechzehn Kilo schwere "Hardware", den Fernschreiber.


Objekt des Monats August: Aus der Museumsbibliothek: Zwei Bücher zur Stilkunde

Schwarzweissfoto: Preisschild in einem großen Kaufhaus-Schaufenster von 1926, das über und über mit Hosenträgern dekoriert ist. Ein Hosenträger würde zwei Reichsmark und 75 Pfennige kosten.

Aufwändige Werbung: Hosenträger als Blickfang in einem großen Berliner Kaufhaus-Schaufenster des Jahres 1926.


Objekt des Monats Juli: Blinden-Punktschriftmaschine und Rechenmaschine

Foto: Ausschnitt der Punktschriftmaschine des Berlin-Steglitzer Blindenlehrers Oskar Picht

Bitte zum Diktat: Acht Tasten erschließen Blinden neue Arbeitswelten. 1931 hochmodern: Die "weltschnellste Rechenmaschine".

Objekt des Monats Juni: Videorecorder "Grundig SVR 4004", Baujahr 1979

Foto: Digitalanzeige für das Bandlaufwerk des Videorekorders

Im Wohnzimmer wie in der Schule - der Videorekorder revolutionierte den Medienkonsum.


Objekt des Monats Mai: Schienenprofil-Messlehre, um 1890

Foto: Das Gerät ist um ein Stück Schiene geschraubt. Das untere Teil aus Eisen umschließt den breiten Schienenfuß, das obere aus Messing den pilzförmigen Schienenkopf. Die Taster oben sind Stifte mit Skala, die zur Messung durch Zylinder geschoben werden.

Dieses Gerät mit seiner spinnenartigen Form mutet an wie ein Requisit aus einem Science Fiction-Film.


Objekt des Monats April: Goerz Fernglas, 1907/1908

Foto: Schwarzes Fernglas mit zwei Okularen. Zwischen den Okularen befindet sich ein Getriebe mit drei Stellrädern aus Bakelit mit Rändelung zur Einstellung der Bildschärfe und der Okulare auf die Augenweite des Nutzers. An den Kanten des Gehäuses ist der Lack teilweise abgegriffen, an diesen Stellen ist eine messingfarbene Metalloberfläche sichtbar. Das Gehäuse ist größtenteils mit Leder überzogen.

Dieses Fernglas ist ein echter Berliner - made in Friedenau. Eingesetzt wurde es auf Schlachtfeldern des ersten Weltkriegs.

Objekt des Monats Februar: Flohmarktfunde des Gründungsdirektors, 1983

Foto: Nahaufnahme einer Lochscheibe mit der Aufschrift "Stabil", "Walther" und der Zahl 53. Sie gehört in einen Walther-Stabil-Metallbaukasten.

Im Gründungsjahr ging der erste Museumsdirektor einmal zum Flohmarkt - und kam mit mehreren Zufallsfunden ins Museum zurück.

Objekt des Monats Januar: Kinematograph, um 1910

Foto: Ausschnitt eines Filmstreifens aus Nitrozellulose mit vier Einzelbildern eines gezeichneten Männchens.

Wir beginnen das Jahr mit einem hoch gefährlichen, aber sehr beliebten Kinderspielzeug aus Zeiten der Urgroßeltern.