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Deutsches Technikmuseum - Ozeane - Expedition in unerforschte Tiefen

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Foto: Der Bestand der 20 cm großen Barsche hat sich seit der Errichtung des Schutzgebiets rund um die Inseln wieder regeneriert.

Ein Schwarm Fahnenbarsche (Caprodon longimanus) auf Nahrungssuche. Poor Knights Islands, Neuseeland, Südpazifischer Ozean

Foto: Im Dickicht der porzellan-weißen Lophelia-Korallen sitzt eine sechs Zentimeter kleine Garnele.

Garnele (Lebbeus polaris) auf Ästen der Kaltwasserkoralle Lophelia pertusa. Trondheimfjord, Norwegen, Nordatlantik

Foto: Kaum noch als Fische zu erkennen sind die aufrecht schwimmenden Seepferdchen. Die Seepferdchen - Männchen brüten den Nachwuchs aus und bleiben der Partnerin lebenslang treu.

Seepferdchen (Hippocampus hippocampus) im Schutz der Seegraswiesen. Malta, Mittelmeer

Foto: "Bewegtes Wasser" oder "Gelée géniale" nennen Meeresforscher die Quallen. Anmutig schweben die Dauerbrenner der Evolution seit 650 Millionen Jahren im Ozean.

Giftige Grazie: Die Leucht- oder Feuerqualle (Pelagia noctiluca) setzt toxische Nesselzellen zum Beutefang ein. Sizilien, Mittelmeer

Foto: Nahaufnahme einer Schildkröte, die mit offenem Maul zur Eiablage an den Pazifikstrand in Ostional, Costa Rica, schwimmt.

Neugierige Oliv-Bastardschildkröte (Lepidochelys olivacea) unterwegs zur Eiablage am Strand. Costa Rica, Pazifischer Ozean

Foto: Zwei springende Eselspinguine: Auf Beutesuche oder in Not katapultieren sie sich beim Schwimmen immer wieder kurz aus den Wellen heraus.

Temposieger: Mit bis zu 30 km/h bewegt sich der Eselspinguin (Pygoscelis papua) als schnellster Schwimmer unter den Pinguinen im Wasser fort. Saunders Island, Falklandinseln, Südatlantik

Ozeane - Expedition in unerforschte Tiefen

Meeres-Fotografie zum Wissenschaftsjahr 2016/17

20. Januar bis 2. Juli 2017

Neubau: 2. OG, Dauerausstellung Schifffahrt

Leuchtend bunte Korallenriffe, sieben Meter große Mantarochen, die scheinbar schwerelos durch die offene See gleiten, filigrane Feuerquallen, die von einigen wenigen Lichtstrahlen erleuchtet werden, und transparente Raubfische, die aussehen wie von einem anderen Stern:

Foto: Das Männchen hält das Gelege sauber, das bis zu 250 Eier umfassen kann - und fächert der Brut frisches Wasser zu.

Bei Anemonenfischen (Amphiprion ocellaris), auch Clownfische genannt, ist das Männchen für die Aufzucht des Nachwuchses zuständig. Raja Ampat, West Papua, Indonesien, Pazifischer Ozean

Der Kieler Naturfotograf Solvin Zankl hat viele wissenschaftliche Expeditionen begleitet und die Faszination der Meere und Ozeane und ihrer Bewohner auf ganz besondere Weise eingefangen.

Rund 70 Prozent der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt. Doch selbst die Rückseite des Mondes ist gründlicher erforscht als die dunklen Weiten der Weltmeere.

Die Bilder-Reise führt durch die Meere der verschiedenen Klimazonen, angefangen in den tropischen Meeren, über die subtropischen und kühlen bis hin zu den polaren Meeren.
Ein eigenes Kapitel ist dem größten und gleichzeitig geheimnisvollsten Lebensraum der Erde, der Tiefsee, gewidmet.

Foto: Die Fangzähne des Vipernfisches sind so groß, dass er sein Maul nicht richtig schließen kann. Mit zwei verschiedenen Leuchtzellvarianten lockt er Beute zu sich - und bleibt doch im Dämmerlicht getarnt.

Tiefsee-Vipernfisch (Chauliodus sloani): Er lockt seine seltene Beute mit zahlreichen Leuchtorganen an. Um sicher zupacken zu können, hat er furchteinflößend lange Zähne entwickelt. Südatlantik

Die Tiefsee ist für Landbewohner eine völlig fremde Welt: Es ist ständig kalt und völlig dunkel, es herrscht ein unglaublich hoher Druck. Trotzdem gibt es dort die faszinierendsten Lebensformen, die kaum ein Mensch bisher gesehen hat. Zankl gelangen während einer Expedition des Alfred-Wegener-Instituts mit dem Forschungseisbrecher POLARSTERN in den Südatlantik zahlreiche einmalige Fotografien von Tiefsee-Organismen.

"In dem Spagat zwischen Wissenschaft und Fotografie fühle ich mich zuhause", sagt Zankl, der zunächst biologische Meereskunde in Kiel studierte, bevor er 1998 sein Hobby zum Beruf machte.

Seine Fotografien sind bereits vielfach international ausgezeichnet worden und erscheinen regelmäßig in führenden Zeitschriften und Magazinen wie GEO, stern oder National Geographic Magazine.

Bildband zur Ausstellung

Foto: Mit ihren angewinkelten Vorderbeinen schlagen Fangschreckenkrebse beim Fang ihrer Beute blitzartig zu: 50mal schneller als Menschen blinzeln können. In weniger als drei msec ist es um ihr Opfer geschehen..

Auf der Jagd: Mit seinem aufgerichteten Vorderkörper und einer Gesamtlänge von bis zu 15 cm ist der Bunte Fangschreckenkrebs (Odontodactylus scyllarus) eine imposante Erscheinung. Lembeh-Meeresstrasse, Pazifischer Ozean

Im gleichnamigen Bildband (264 Seiten, circa 220 Abbildungen, Verlag Federking & Thaler) sind den Fotografien informative Texte von GEO-Redakteur Lars Abromeit zur Seite gestellt.

Unterstützer

Die Ausstellung entstand mit finanzieller Unterstützung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und des Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung. Sie ist ein Beitrag zum Wissenschaftsjahr 2016/17 "Meere und Ozeane".

 

 

Logos

Headerfoto: Eine 1 mm große Leuchtgarnelenlarve der Gattung Sergestes (Sergestes larva) treibt in 3000 Metern Wassertiefe und stabilisiert sich dabei mit feinen Kopfantennen. Ausgewachsene Sergestes-Krebse sind in der Lage, schwache Biolumineszenz (selbst produziertes Licht) zu erzeugen. Südatlantik

© Alle Fotos: Solvin Zankl