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Deutsches Technikmuseum - Kommunalverkehr

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Kommunalverkehr

(zur Zeit keine ständige Ausstellung)

In einem umfassenden Technikmuseum wie dem Deutschen Technikmuseum darf die Geschichte des Kommunalverkehrs nicht fehlen.

Foto: Blick in die lange Depothalle. Im Vordergrund stehen typisch gelbe Autobusse aus den fünfziger Jahren. Hinter einer Taxi-Rufsäule reihen sich verschiedene PKW-Oldtimer aneinander.

Im Depot für Kommunalverkehr © SDTB / U. Steinert

Depot für Kommunalverkehr

Die einzigartige Sammlung zu 150 Jahren Öffentlicher Nahverkehr ist zur Zeit in einem Depot untergebracht.

In der über 4.000 Quadratmeter großen ehemaligen Schnelltriebwagenhalle der Deutschen Reichsbahn freuen sich mehr als 50 Fahrzeuge, darunter historische Fahrzeuge der BVG, Feuerwehr und Straßenreinigung, auf Ihren Besuch an den Sonntagen im September.

Besucherinnen und Besucher haben dann auch die Möglichkeit, die zwei Kilometer vom Museum zum Depot mit historischen Bussen oder mit der Museumsbahn zurückzulegen.

Foto von zwei gelben Schnauzenbussen aus den zwanziger und dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Es sind Doppeldecker, wie sie für Grossstädte wie Berlin typisch sind. In der Schnauze vorn verbirgt sich der Motor.

Schnauzenbusse der 1920er und 30er Jahre © SDTB/Foto: C. Kirchner

Zu den Attraktionen gehören 13 Busse, darunter die stadtbildprägenden Schnauzenbusse der 1920er und 30er Jahre, ein Opel-Stromlinienbus von 1938, 14 Straßenbahn- und 4 U-Bahnwagen.

Auch Baumaschinen wie die Dampfstraßenwalze der Berliner Maschinenbau AG vorm. L. Schwartzkopff von 1890 oder Kultautomobile wie der Edsel Ranger von 1958, der Cadillac 62 Series de Ville oder der NSU Ro 80 haben hier ihren vorläufigen "Parkplatz" gefunden.

Foto: Ein kleiner Junge zeigt auf einen Waggon der Berliner Pferdeeisenbahn, Linie Nummer eins. Er wurde von den Pferden auf Schienen gezogen.

1. Berliner Pferde-Straßenbahnwagen von 1865 © SDTB / Steinert

Kommunalverkehr als Spiegel spannender Fragen des Alltagslebens

Die geplante künftige Ausstellung von Technik- und spannender Stadtgeschichte über einen Zeitraum von mehr als zwei Jahrhunderten wird den Blick auf Grundlagen des Alltagslebens lenken, die oft zu unrecht wenig Beachtung finden.

Mit welchen Verkehrsmitteln wurde der seit 150 Jahren unaufhörlich wachsende Bewegungsbedarf der Stadtbewohner bewältigt? Auf welche Weise bekam man die vernichtenden Großfeuer in Städten in den Griff? Wie lange hat es gedauert, bis die Seuchengefahr in den urbanen Zentren durch öffentliche Wasserversorgung und Kanalisation gebannt werden konnte?

Auch die Träger anderer kommunaler Aufgaben wie Post, Polizei oder Stadtreinigung sind eng mit der Entwicklung interessanter technischer Neuerungen verbunden.

Als größte deutsche Stadt war Berlin in vielen Bereichen Erprobungsfeld für die jeweils neuesten Fahrzeugtypen und auch wichtiger Produktionsstandort für Firmen wie die Daimler-Motorenwerke in Marienfelde, Orenstein & Koppel oder die Deutsche Waggon-Union.