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Deutsches Technikmuseum - Textiltechnik

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Textiltechnik

Foto: Kopf einer Rundstrickmaschine zur Topfkratzer-Herstellung. Die großen Zungennadeln sind im Kreis angeordnet und stricken den Metallfaden nacheinander genauso ab wie beim Strumpfstricken. Der entstehende Metallschlauch wird nach unten abgezogen.

Topfkratzerstrickmaschine

Textile Strukturen und Materialien

Die Ausstellung Textiltechnik handelt von textilen Strukturen und Materialien, von Technik und Kunst, von Maschinen, Produkten und Menschen.

Die "Strukturen" lösen die klassische "Reihung" im Technikmuseum ab. Die Materialien sind traditionell, aber auch high tech: Draht, Plastik, Kohlenstoff- und Glasfaser. Die Maschine steht neben dem Produkt, das auf ihr hergestellt wurde, sei es das Spitzenkleid oder die Kabelummantelung.

Nach der Einstimmung in das textile Thema hinter einer Wand aus Drahtgeweben geht es durch einen Materialgang zu den textilen Flächen aus Maschen und Geweben. Hier können die Besucherinnen und Besucher die Techniken ausprobieren und die unterschiedlichen Materialien auf sich wirken lassen. Die textilen Produkte sind auf handwerkliche, industrielle oder künstlerische Weise hergestellt. Manche Produkte kommen aus anderen Kulturen.

Foto einer Drei-Kopf-Stickmaschine. Drei nähmaschinenähnliche Oberteile sticken nebeneinander das gleiche Motiv durch Verschlingung von Ober- und Unterfaden. Der Faden für jedes Muster wird gesteuert von einer mit der Maschine verbundenen Lochkarte.

Dreikopfstickmaschine

Weltweite Arbeitsteilung und Hochtechnologien

Die weltweite Arbeitsteilung mit ihrer Verlagerung der Industriearbeit in Niedriglohnländer wird am Beispiel von Indien thematisiert. Gegenüber steht die Entwicklung von Hochtechnologien im Zusammenhang mit der Diskussion über die Zukunft der Arbeit.

Weltweite Arbeitsteilung ist nur möglich durch den Einsatz der neuen Informationstechnologie, die in der Textiltechnik schon seit 1805 eine herausragende Rolle spielt. Der Bandwebstuhl ist das zentrale Exponat zum Thema der Verwandtschaft zwischen Textil- und Datentechnik.

Foto: Zwei Wandteppiche, in die der Grundriss der Ausstellung Textiltechnik mit den verschiedenen Ausstellungsbereichen farbig eingefilzt ist.

Gefilzter Ausstellungsgrundriss

Filzherstellung, Hutmacherei und Seidenblumenmanufaktur

In einem zweiten Ausstellungsraum ist die Geschichte von Filzherstellung, Hutmacherei und Seidenblumenmanufaktur zu sehen. Neben zum Teil vorführbereiten Maschinen und den darauf hergestellten Produkten erinnern Foto- und Diapräsentationen an die Arbeit in den dokumentierten Betrieben.

In das Thema "Filz" ist das "Textile Bauen" früher und heute in die Ausstellung integriert. Die Beispiele im Umkreis des Deutschen Technikmuseums sollen Anregung sein, auch außerhalb des Museums auf die Suche nach dem Textilen im Alltag zu gehen.

Grafik: Logo der virtuellen Europäischen Textilroute, sie wird veranstaltet vom ETN bzw. dem European Textile Network

Virtuelle Textilroute Berlin-Brandenburg

Die Abteilung Textiltechnik des Deutschen Technikmuseums ist einer der Kontaktpunkte einer virtuellen Textilroute durch zwanzig europäische Stationen. In der vom Technikmuseum aus betreuten "Berlin-Brandenburg-Route" werden zwölf Museen und Institutionen in Berlin und acht Museen im Umland der Hauptstadt unter textilen und textiltechnischen Gesichtspunkten vorgestellt. Dabei stehen neben der geografischen auch vier thematische virtuelle Reisemöglichkeiten zur Auswahl.