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Deutsches Technikmuseum - Geschichte Standort Zukunft

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Geschichte, Standort, Zukunft

Schwarzweißfoto: Blick in den historistischen Innenhof im ehemaligen Meereskundemuseum mit ornamentreich verzierten, weißen Putzfassaden. Zwischen altem Schiffszubehör liegt in der Mitte ein großer Schiffsanker.

Das Institut und Museum für Meereskunde, 1900 gegründet

Berühmte Vorläufermuseen

Berlin als eine der museumsreichsten Städte der Welt hat erst seit 1983 wieder ein Technikmuseum. Bis zu den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg gab es fast 100 technische Museen wie die Deutsche Luftfahrt-Sammlung, das Verkehrs- und Baumuseum oder das Institut und Museum für Meereskunde.

Fast alle Sammlungen sind verloren gegangen, nur einige Bestände des Meereskunde-Museums und zahlreiche Objekte des Verkehrs- und Baumuseums haben den Krieg überstanden und sind heute im Deutschen Technikmuseum Berlin zu sehen.

Das 1900 gegründete Institut und Museum für Meereskunde gehörte bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg zu den populärsten Museen Berlins. Der überwiegende Teil der einzigartigen Objekte ging verloren. Das dort ausgestellte erste U-Boot der Welt, der "Brandtaucher", sowie weitere 335 Objekte und Dokumente sind erhalten. Einige Objekte befinden sich in der Dauerausstellung zur Schifffahrt im Deutschen Technikmuseum.

Schwarzweißfoto: Die Ausstellung in der Industriehalle des ehemaligen Hamburger Bahnhofs. Unter der aufwändigen Dachkonstruktion aus Stahl und Glas ist der Raum mit Vitrinen gefüllt. Einige stehen heute im Technikmuseum. (Um 1910)

Blick in das 1906 eröffnete Verkehrs- und Baumuseum

Das 1906 eröffnete Verkehrs- und Baumuseum blieb im Zweiten Weltkrieg weitgehend unzerstört und stand bis 1984 unter der Verwaltung der Deutschen Reichsbahn. Von den Objekten kamen viele seit 1985 ins Deutsche Technikmuseum und sind in den beiden Lokschuppen sowie in der Schifffahrtsausstellung zu sehen.

Wandbild: Eine Bildrolle enthüllt eine bunte Vision des Museums: Im Neubau ein originaler  Dampfer, Mühlen im Park, am Komplex Schwechtenbau-Ladestraße raucht eine Lok, im Landwehrkanal historische Schiffe, neben dem heutigen Spectrum die Luftfahrt

Wandbild von Klaus Büscher an der Nordostseite des Eingangsgebäudes. Noch vor der Eröffnung der ersten Ausstellungen 1983 war es die augenfälligste Werbung für das entstehende Technikmuseum. Heute ist es von dem angrenzenden Neubau verdeckt.

Die Zeit zwischen 1946 bis zur Gründung 1982

Bereits 1946 gab es ein erstes Gutachten beim Berliner Magistrat zur Situation der technischen und naturkundlichen Sammlungen. Es sah vor, ein Museum für Technik in Berlin nach dem Münchner Muster des Deutschen Museums zu planen und die in der noch ungeteilten Stadt vorhandenen Sammlungen zusammen zu fassen.

Es dauerte 14 Jahre, bis 1960 die "Gesellschaft für die Wiedererrichtung eines Verkehrsmuseums in Berlin" gegründet wurde, der Vorläufer der Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin. Der Verein sammelte technikhistorische Objekte, Dokumente und Bücher, präsentierte erste Ausstellungen und übernahm die Projektleitung für die Errichtung eines staatlichen Technikmuseums. Dazu gehörte auch die Lobbyarbeit für die Gewinnung des jetzigen Standortes an der Trebbiner Straße.
1980 wurde Günther Gottmann berufen. Er erarbeitete ein Konzept für ein Museum für Verkehr und Technik, das 1982 auf dem Gelände des verfallenden Anhalter Güterbahnhofs gegründet wurde.

Foto: Der sogenannte Schwechtenbau, Sitz des Spectrums. Ein dreistöckiger gelber Klinkerbau mit roten Terrakottaverzierungen, ähnlich dem Anhalter Bahnhof, aber weniger aufwändig gestaltet. Ein gegengleiches Gebäude wurde im Krieg zerstört.

Erhaltener östlicher Kopfbau des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs, in dem sich das Science Center Spectrum befindet.

Schrittweise Erweiterung in schneller Folge

Im Dezember 1983 eröffneten die ersten Ausstellungen auf ca. 1900 qm im Eingangsgebäude. Dann ging es in schneller Folge weiter: 1985 Eröffnung des Anbaus an das Eingangsgebäude mit 1300 qm, 1987 Eröffnung des ersten Lokschuppens mit ca. 3300 qm sowie des Beamtenhauses mit erweiterten Ausstellungen zu Schifffahrt und Wasserbau auf ca. 1200 qm. 1988 folgte der zweite Lokschuppen mit weiteren ca. 3000 qm.
1990 wurde im erhaltenen Kopfbau des Anhalter Güterbahnhofs das stark erweiterte Science Center Spectrum auf ca. 1200 qm eröffnet, 1993 die Historische Brauerei.
1996 erfolgte die Grundsteinlegung für den Neubau. In ihm werden seit 2003 die Ausstellung zur Schifffahrt "Lebenswelt Schiff" auf ca. 6.000 qm, Archiv und Bibliothek sowie seit 2005 die Ausstellung zur Luftfahrt auf ebenfalls ca. 6000 qm präsentiert.

Luftfoto: Rechts das Technikmuseum mit Lokschuppen und Rosinenbomber, links das Spectrum und die zwei langen, schmalen Speicher. Hier wird deutlich, wie weit sich der ehemalige Güterbahnhof nach Süden erstreckt und wie grün Gelände und Umgebung sind.

Blick auf das Gelände am Gleisdreieck mit Technikmuseum, Museumspark und Anhalter Güterbahnhof mit der fast 300 m langen Ladestraße.

Das Technoversum – Museum der Zukunft

Der Ausbau der Ladestraße des Güterbahnhofs zum Technoversum – Museum der Zukunft ist in Planung. Diese erfolgt in Übereinstimmung mit der Schaffung des Parks am Gleisdreieck.