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Deutsches Technikmuseum - Museumspark

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Museumspark

Foto: Sommerstimmung: An einem Basteltisch unter einem Laubbaum produzieren Kinder farbige Windräder. Ein Mitarbeiter auf einer Leiter hängt fertige Windräder in die Baumkrone.

Windrad-Workshop der Sonderausstellung WINDSTÄRKEN (beendet Oktober 2013) © SDTB / C. Kirchner

Ein Ort der Entspannung in der Mitte Berlins

Das Deutsche Technikmuseum kann man nicht nur drinnen, sondern auch draußen erleben: im Museumspark. Zu allen Jahreszeiten ist dieser mitten in der Großstadt und in Verbindung mit dem neuen Park "Gleisdreieck" ein Ort der Entspannung und Entdeckungen.

Hier gehen Natur und Technik eine besonders reizvolle Verbindung ein, der die Besucherinnen und Besucher nachspüren können.

Das ehemalige Betriebsgelände des Anhalter Bahnhofs lag seit Ende der 1950er Jahre bis zum Aufbau des Technikmuseums Anfang der 1980er Jahre brach. So sind Teile der alten Gleisanlagen, die beiden Lokschuppen, die Drehscheiben, das Beamtenhaus und der Wasserturm als eine einzigartige historische Eisenbahnanlage erhalten bzw. rekonstruiert worden. Es besteht auch ein Anschlussgleis zum Netz der Deutschen Bahn, sodass ein Fahrbetrieb mit der Museumsbahn zu der Depothalle für Kommunalverkehr möglich ist.

Foto: Blick über den Parkteich zur baumgesäumten Schmiede, einem niedrigen Gebäude aus rotem Klinker.

Blick auf die Historische Schmiede

Eine 12 ha große Oase, in der es viel zu entdecken gibt

Im Museumspark befinden sich als weitere Highlights die Historische Brauerei, die Historische Schmiede, funktionsfähige Windmühlen wie die Bockwindmühle, an der manchmal die Mühlenkatze die Besucher begrüßt, die Holländermühle, das amerikanische Windrad und das Wasserrad an der Schmiede.

Wind- und Wassermühlen sind gleichzeitig wichtige Beispiele erneuerbarer Energien.

Foto: Naturoase mit blauen, weißen und gelben Wildblumen

Sommer im Museumspark

Seltene und vielfältige Flora und Fauna

Am schönsten ist aber zu jeder Jahreszeit die in Berlin einzigartige, vielfältige Flora und Fauna. Sie hat sich in Jahrzehnten entwickelt und an vielen Stellen die Herrschaft über die Technik übernommen.

Der Staudenknöterich von der russischen Halbinsel Sachalin, die Steinweichsel aus dem südlichen Donauraum oder auch überseeische Pflanzenarten sind heute hier angesiedelt. Libellen fliegen über den schilfumstandenen Teich, Nachtigallen singen, und ab und an sagen sich auch Füchse "guten Tag" auf im Nichts verlaufenden Wegen, verwilderten Gleisen und im undurchdringlichen Gestrüpp.

Landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen sorgen für den Schutz der Lebensräume von Pflanzen und Tieren, die schonende Nutzung der Bahnbrachen und die Verknüpfung mit dem entstehenden Park Gleisdreieck. Durch ein spezielles System wird das Regenwasser nach Durchlaufen einer Reinigungsstufe über einen Kies- und Sandkörper den Grundwasserreserven vollständig gereinigt zugeführt.