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Deutsches Technikmuseum - Neubau

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Neubau

Foto: Blick von unten auf die Nordseite des Neubaus mit der grossen Glasfassade und dem "Rosinenbomber"

Der Rosinenbomber vom Typ Douglas C-47 B Skytrain, der über der Terrasse des Neubaus schwebt, ist zum Wahrzeichen des Deutschen Technikmuseums geworden.

Stadtbildprägender Bau

Dieser stadtbildprägende Bau mit einer Gesamtnutzfläche von ca. 20.000 qm ist ein Werk der Berliner Architekten Ulrich Wolff und Helge Pitz. Er wurde 1996 begonnen, 2001 erfolgte die Schlüsselübergabe.
Der "Rosinenbomber" vom Typ Douglas C-47 B "Skytrain", der über seiner Terrasse schwebt, ist mittlerweile zum Wahrzeichen des Deutschen Technikmuseums geworden.

Auf 12.000 qm in vier Etagen präsentieren hier die Bereiche Schifffahrt (seit Dezember 2003), Luftfahrt (seit April 2005) und seit November 2015 auch die neue Dauerausstellung des Zucker-Museums ihre Schätze. Auf einer Sonderfläche von ca. 1000 qm werden aktuelle Sonderausstellungen gezeigt.

Außerdem stehen das Historische Archiv mit ca. 7,5 Regalkilometern Akten und die Bibliothek mit über 500.000 Bänden den Interessierten zur Verfügung.

Foto: Bauarbeiten am Sockelgeschoss

Baugrube des Neubaus, 1996

Schräg gegenüber dem Potsdamer Platz bildet der Neubau mit seiner eigenwilligen funktionalen Architektur in Verbindung mit dem historischen Eingangsgebäude in der Trebbiner Straße und dem ehemaligen Anhalter Güterbahnhof den herausragenden "Höhepunkt" am Gleisdreieck.

Panoramafoto aus dem zweiten Obergeschoss des Neubaus auf die leuchtend gelbe, in Richtung Gleisdreieck fahrende Hochbahn. Die Kombination mehrer Stahlgerüste ist sehr stimmungsvoll.

Funktionale und sichtbare Architektur

Die Ausstellungsbereiche sind für die jeweiligen speziellen Bedürfnisse sowohl "maßgebaut" als auch funktional und variabel gestaltet: Die Grube für den Kaffenkahn in der Schifffahrtsaustellung und der Bereich um die Ju 52 in der Luftfahrtausstellung belegen dies eindrucksvoll.

Foto des aus der Havel geborgenen Wracks eines Kaffenkahns von etwa 1840. Er ist eines der Hauptobjekte in der Ausstellung, sein Mast ragt durch mehrere Stockwerke.

Der Kaffenkahn im Erdgeschoss der Schifffahrtausstellung

Die architektonische Gestaltung ist stark durch das “Sichtbarmachen” der Primärkonstruktion geprägt. Ein Großteil des Gebäudes blieb unverputzt, so dass der Beton “Sichtbeton” und das Mauerwerk “Sichtmauerwerk” ist. Die Stahlverbundkonstruktion ermöglicht das Zeigen der Stahlkonstruktion. Auch die Installationsführung ist sichtbar.
Der Bau ist nach neuen Erkenntnissen und Methoden der Energieoptimierung konzipiert. Mehrere Forschungsinstitute erarbeiteten die Kriterien für die gesamte Haustechnik, insbesondere die Klima- und Lichttechnik. Innovative gebäudeintegrierte Systeme sorgen für die Nutzung der Sonnenenergie und die Versorgung mit Tageslicht.