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Deutsches Technikmuseum - Kosten der Energiewende

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

"Kosten der Energiewende - Abzocke oder Gewinn für alle?"

Zweiteilige Grafik: Links auf violettem Hintergrund ein Stromzähler, rechts auf lindgrünem Hintergrund ein Foto von drei modernen Windkraftanlagen in einer flachen Landschaft.

Veranstaltung der Reihe "Forum Technoversum – die Zukunftsdebatte im Deutschen Technikmuseum"

Podiumsdiskussion
am 16. Mai 2013 um 19.00 Uhr mit

Prof. Dr. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung),
Johannes Lackmann (WestfalenWIND GmbH) und
Michael Kauch (FDP-Bundestagsfraktion).
Moderation: Wolfgang Schiller (DRadio Wissen)

Die Kosten der Energiewende sind ein heiß umstrittenes Thema. Für die einen sind die erhöhten Strompreise der letzten Zeit ein Beleg für die preistreibende Wirkung der Subventionspolitik.
Für andere ist das Anprangern moderater Preiserhöhungen reine Propaganda der Gegner einer nachhaltigen Energiepolitik.

Am Beispiel der Windenergie werden spannende Fragen diskutiert:
Sind Subventionen der richtige Weg, erneuerbare Energien konkurrenzfähig zu machen? Was kostet die Energiewende und von welchen Faktoren ist das abhängig? Wer setzt eigentlich den Strompreis fest?

Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Die Veranstaltung ist unsere 2. Podiumsdiskussion zur Sonderausstellung WINDSTÄRKEN.

Datum Zeit Ort Einlass/Sendeplatz
Do, 16. Mai 2013 19.00 Uhr Foyer ab 18.30 Uhr
Di, 2. Juli, und Mi, 3. Juli 2013 20.05 Uhr DRadio Wissen Hörsaal
Grafik: Logo von DRadio Wissen: Der Schriftzug in weißen Buchstaben auf hellgrünem Hintergrund. Darüber: Ein Programm von DeutschlandRadio

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit DRadio Wissen.
Sie empfangen DRadio Wissen als Livestream im Internet unter www.dradiowissen.de, über Kabel und Satellit sowie im Digitalradio (DAB+).

Sie können die Diskussion auf dem Sendeplatz "Hörsaal" im Programm von DRadio Wissen nachhören.

Die Teilnehmer

Portraitfoto von Claudia Kemfert

Claudia Kemfert © Andreas Pein

Prof. Dr. Claudia Kemfert
"Nicht die erneuerbaren Energien sind die Preistreiber"

Sind die erneuerbaren Energien tatsächlich Preistreiber und verantwortlich für die Strompreiserhöhung? Das Buch von Kemfert "Kampf um Strom. Mythen, Macht und Monopole" ist eine klare Stellungnahme für die Energiewende.

Claudia Kemfert hat in Bielefeld, Oldenburg und Stanford Wirtschaftswissenschaften studiert und leitet heute die Abteilung "Energie, Verkehr, Umwelt" am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Sie lehrt als Professorin an der privaten Universität Hertie School of Governance in Berlin und berät Politiker und Forschungseinrichtungen.

Portraitfoto von Johannes Lackmann

Johannes Lackmann © WestfalenWIND GmbH

Johannes Lackmann
"Gegen die überzogene Förderung erneuerbarer Energien"

Der Ingenieur Johannes Lackmann arbeitet als Windparkplaner und Geschäftsführer der WestfalenWIND GmbH. Als Präsident des Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE) setzte er sich seit 1999 für die finanzielle Förderung Erneuerbarer Energien ein. Mit Erfolg: Windräder und Solaranlagen wurden zu sehr leistungsfähigen Stromlieferanten weiterentwickelt.
2008 legte Lackmann sein Amt nieder: Für ihn ist es an der Zeit, bei der Förderung der erneuerbaren Energien genauer hinzuschauen und die Vergütungen entsprechend dem jeweiligen Stand der schnellen Technologieentwicklung anzupassen.

Portraitfoto von Michael Kauch

Michael Kauch © FDP-Bundestagsfraktion

Michael Kauch
"Für mehr Wettbewerb und weniger staatliche Subventionen"

An der Universität Dortmund hat Kauch Wirtschafts- und Sozialwissenschaften studiert. Er ist seit 1989 Mitglied der FDP, war Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen und Mitglied im FDP-Bundesvorstand. Heute ist Michael Kauch umweltpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion und Vorsitzender des Arbeitskreises "Infrastruktur und Umwelt".
Sein Statement: "Die Liberalen haben die Energiewende beschlossen. Dabei müssen aber die Strompreise bezahlbar bleiben. Deshalb setzt sich die FDP für die Stärkung der Erneuerbaren durch mehr Wettbewerb und weniger staatliche Subventionen ein."

Porträitfoto von Wolfgang Schiller

Wolfgang Schiller © Deutschlandradio, Bettina Fürst-Fastré

Wolfgang Schiller
moderiert das Streitgespräch.

Wolfgang Schiller, geboren 1974 in München, ist seit 2009 Redakteur bei DRadio Wissen. Zuvor arbeitete er als Redakteur und Reporter für die Wissenschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunks, sowie für verschiedene Sendungen des Bayerischen Fernsehens. Schiller hat in München und Cergy-Pontoise (F) Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Philosophie studiert.