| |

Deutsches Technikmuseum - Wie sieht das Museum der Zukunft aus?

Navigationsmenüs


Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

"Heilige Halle oder Halligalli – Wie sieht das Museum der Zukunft aus?"

Zweiteilige Grafik: Links ein Anzugträger vor einer Bildkomposition aus zwei grauen und zwei weißen Streifen in gediegenem Holzrahmen, rechts hält sich ein farbverkleckster Junge im quergestreiften Hemd den Kopf. Er hat den Mund weit aufgerissen.

Reihe "Forum Technoversum – die Zukunftsdebatte im Deutschen Technikmuseum"

Podiumsdiskussion
am 18. Juli 2013 um 19.00 Uhr mit

Prof. Dr. Dirk Böndel (Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin),
Peter Mesenhöller
(Leiter Museumspädagogik, Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt)
Dr. Jochen Ramming
(Freiberuflicher Kulturwissenschaftler, Kulturbüro FranKonzept
Moderation: Wolfgang Schiller (DRadio Wissen)

Möchten sich Menschen im Museum in aller Ruhe in die ausgestellten Objekte vertiefen? Oder sollten die Besucherinnen und Besucher möglichst viele Anregungen zum Mitmachen und Ausprobieren erhalten und sich aktiv beteiligen?

Im Laufe der Zeit haben sich die Vorstellungen darüber, was ein Museum ist und sein kann, stark gewandelt. Es liegt an den Museen, sich in dieser Diskussion zu positionieren: Welche Chancen stecken in einer Offenheit für neue Museumstypen, wo liegen die Gefahren? Und welche spezielle Rolle nehmen in diesem Spannungsfeld die Technikmuseen ein? Anlässlich des 30. Geburtstags des Deutschen Technikmuseums diskutiert Museumsdirektor Prof. Dr. Dirk Böndel diese spannenden Fragen mit weiteren Experten aus dem musealen Umfeld.

Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Datum Zeit Ort Einlass/Sendeplatz
Do, 18. Juli 2013 19.00 Uhr Foyer ab 18.30 Uhr
An einem Mittwochabend nach der Diskussion 20.05 Uhr DRadio Wissen Hörsaal
Grafik: Logo von DRadio Wissen: Der Schriftzug in weißen Buchstaben auf hellgrünem Hintergrund. Darüber: Ein Programm von DeutschlandRadio

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit DRadio Wissen.
Sie empfangen DRadio Wissen als Livestream im Internet unter www.dradiowissen.de, über Kabel und Satellit sowie im Digitalradio (DAB+).

Die Teilnehmer

Portraitfoto von Dirk Böndel

Dirk Böndel © SDTB / Foto: C. Kirchner

Prof. Dr. Dirk Böndel
"Museen müssen Museen bleiben! Nicht als `Musentempel´, sondern als ein Ort für alle Bevölkerungsschichten mit Bezug zu aktuellen Themen."

Dirk Böndel begann sein Studium 1976 am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin (TUB), das er mit dem Magister Artium in Philosophie, Psychologie und Mathematik abschloss. Er promovierte in Wissenschafts- und Technikgeschichte. Seine Tätigkeit am Deutschen Technikmuseum Berlin begann Dirk Böndel 1983 mit Werkverträgen, an die sich ein wissenschaftliches Volontariat anschloss. 1987 wurde er Leiter der Abteilung Schifffahrt. Seit 2004 ist er Direktor der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Portraitfoto von Peter Mesenhöller

Peter Mesenhöller © Mesenhöller

Peter Mesenhöller
"Museen dürfen ihre Kernaufgaben nicht zugunsten eines wohlfeilen Edutainments vernachlässigen."

Peter Mesenhöller studierte Europäische Ethnologie und Kulturanthropologie in Göttingen, Wellington (Neuseeland) und Marburg mit den Schwerpunkten Museologie, Pacific Studies und Visuelle Anthropologie. 1992-2006 freie Ausstellungs- und Medientätigkeit in Deutschland, Großbritannien und in den USA, seit 2001 zugleich Leiter der Museumspädagogik am Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt für den Museumsdienst Köln und Kurator des dortigen JuniorMuseums. Das JuniorMuseum zeigt derzeit eine Ausstellung zur Sozialisation und Enkulturation von Kindern in fünf verschiedenen Ländern und fördert darüber hinaus partizipative Ausstellungsprojekte von Schülern zu Fragen kultureller Diversität und Identität.

Portraitfoto von Jochen Ramming

Jochen Ramming © FranKonzept

Dr. Jochen Ramming
"Museen müssen spezifische Aufgaben erfüllen und daher offen sein für neue, individuelle Konzepte, ganz ohne Scheuklappen!"

Dr. Jochen Ramming, M.A., studierte Volkskunde, Kunstgeschichte und Archäologie. 1997 gründete er mit seiner Partnerin das Kulturbüro FranKonzept. Arbeitsschwerpunkte sind die Konzeption und Realisierung von Ausstellungen und Museen, die Durchführung volkskundlicher Forschungsprojekte sowie die Initiierung und Koordination von Regionalentwicklungsmaßnahmen im Kulturbereich. Er ist Vorstandsmitglied im Bundesverband freiberuflicher Kulturwissenschaftler e.V. und Mitglied im Hauptausschuss der deutschen Gesellschaft für Volkskunde. An der Universität Würzburg nimmt er regelmäßig Lehraufträge wahr.

Porträitfoto von Wolfgang Schiller

Wolfgang Schiller © Deutschlandradio, Bettina Fürst-Fastré

Wolfgang Schiller
moderiert das Streitgespräch.

Wolfgang Schiller, geboren 1974 in München, ist seit 2009 Redakteur bei DRadio Wissen. Zuvor arbeitete er als Redakteur und Reporter für die Wissenschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunks, sowie für verschiedene Sendungen des Bayerischen Fernsehens. Schiller hat in München und Cergy-Pontoise (F) Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Philosophie studiert.