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Deutsches Technikmuseum - Museumsbahn

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Museumsbahnverkehr zwischen Deutschem Technikmuseum und Depot für Kommunalverkehr

Foto: Die in roten und gelben Signalfarben gestrichene Museumsbahn nimmt an einer Haltestelle Fahrgäste auf. Im Hintergrund der wuchernde grüne Museumspark und eine historische Bahnhofuhr.

Museumsbahn mit Rangierlok von Orenstein & Koppel (1967)

Der Zugbegleiter pfeift und hebt die Kelle, die Lokomotive gibt Signal und die Posten sichern die Bahnübergänge außerhalb des Museumsparks und im Park am Gleisdreieck.

So klingt es und sieht es aus, wenn die Museumseisenbahner zur gemütlichen Nostalgiefahrt einladen.

Familienvergnügen an September-Sonntagen

Als ein besonderes Vergnügen für die ganze Familie fährt die Museumsbahn mit einem historischen Eilzugwagen aus den 1930er Jahren an allen Sonntagen im September zwischen dem Deutschen Technikmuseum in der Trebbiner Straße und dem Depot für Kommunalverkehr (Monumentenhalle) an der Monumentenbrücke.

Der Shuttle verkehrt von 11.10 bis 17.30 Uhr zwischen dem Bahnsteig am Hauptgebäude und dem knapp zwei Kilometer entfernten Bahnsteig am Depot. Mitfahrt und Depot-Rundgang sind für Museumsbesucher kostenlos. Den Fahrplan zum Ausdrucken finden Sie ab Anfang September in der Box am Seitenende.

Die Museumsbahn

Der Eilzugwagen 518029-43684-8 ging 1934 in der Gattung C4i-34a mit der Wagennummer 73 366 in Dienst. Hergestellt wurde er von den Vereinigten Westdeutschen Waggonfabriken in Köln-Deutz als 3. Klasse-Wagen. In den frühen 1950er Jahren baute die Deutsche Bundesbahn ihn zu einem C4ywe 34a/50 mit Polstersitzen um. Im Jahre 1966 änderte sich die Bezeichnung in Bye 052. Über den weiteren Lebenslauf des Wagens bis zu seiner Ausmusterung ist nichts bekannt.
 
2004 kam er vom DB Museum Nürnberg als Leihgabe nach Berlin auf das Gelände des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs. Hier diente er zunächst als Veranstaltungsort für kommerzielle Events. Seit 2011 ist der Eilzugwagen im Deutschen Technikmuseum, das ihn im Ausbesserungswerk Delitzsch betriebsfähig überarbeiten ließ und seither auf der museumseigenen Anschlussbahn einsetzt. Der Wagen ist mit Drehgestellen der Bauart Görlitz III leicht ausgerüstet. Im Gegensatz zu den weitgehend geschweißten Typen der späten 1930er hat er einen genieteten Wagenkasten. Dadurch ist er noch rund 2 Tonnen schwerer als seine Nachfolgemodelle.

Die Lokomotive ist im Jahre 1967 von der Firma Orenstein & Koppel und der Lübecker Maschinenbau AG gebaut worden. Es handelt sich um eine 2-achsige Lokomotive der Bauart MB 10 N mit einer Höchstgeschwindigkeit von 30 Km/h, bei einem Gewicht von 36 t. Sie hat einen Tankinhalt von 800 Liter.

Die Leistung von 250 PS, die der Deutz V 12 Motor F 12 L 714 erzeugt, wird durch zwei Wandler-Strömungsgetriebe, das Wendegetriebe, die Gelenkwellen und die beiden Achsgetriebe auf die Schiene gebracht. Die Lokomotive war bei der Deutschen Bundespost im Paketbahnhof Gleisdreieck im Einsatz, bevor sie in das Museum kam.

Preise

Die Fahrt auf der Museumsbahn ist kostenfrei. Für den Besuch des Museums gelten die üblichen Eintrittspreise:
Erwachsene: 8,00 EUR / 4,00 EUR
Gruppen (ab 10 Pers.): 5,00 EUR / 2,00 EUR
Mini-Familienkarte (1 Erwachsene/r + 2 Kinder unter 14 Jahre): 9,00 EUR
Maxi-Familienkarte (2 Erwachsene/r + 3 Kinder unter 14 Jahre): 17,00 EUR

Dank!

Den Betrieb der Museumsbahn gewährleisten unsere Anschlussbahner. Die Öffnung des Depots ermöglichen die "Freunde und Förderer des Deutschen Technikmuseums Berlin e.V." 

Bitte unbedingt beachten: Alle Fahrtage unter Vorbehalt - kurzfristige Änderungen sind möglich!

Datum Zeit Anlaß
So., 3. September 2017 10.30 bis 17.30 Uhr 23. Tage der Offenen Tür im Depot für Kommunalverkehr
So., 10. September 2017 10.30 bis 17.30 Uhr 23. Tage der Offenen Tür im Depot für Kommunalverkehr
So., 17. September 2017 10.30 bis 17.30 Uhr 23. Tage der Offenen Tür im Depot für Kommunalverkehr
So., 24. September 2017 10.30 bis 17.30 Uhr 23. Tage der Offenen Tür im Depot für Kommunalverkehr