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Deutsches Technikmuseum - Wie viel Zucker braucht der Mensch?

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Genuss kontra Gefahr - Wie viel Zucker braucht der Mensch?

Grafik zur Veranstaltung: In der Mitte eine weiße, gezackte Bruchlinie, mit dem Titel der Debatte. Links oben auf hellblauem Grund ein mit Zuckerwürfeln gefülltes Trinkglas.

Reihe "Forum Technoversum – die Zukunftsdebatte im Deutschen Technikmuseum"

Podiumsdiskussion
am 15. Mai 2014 um 19.00 Uhr mit

Heidrun Franke (Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.),
Prof. Dr. Heiner Boeing (Deutsches Institut für Ernährungsforschung) und
Günter Tissen
(Wirtschaftliche Vereinigung Zucker e.V.)
Moderation: Wolfgang Schiller (DRadio Wissen)

Macht Zucker krank? Alarmierende Meldungen von Wissenschaftlern lassen dies vermuten. Dennoch essen die Menschen in Deutschland pro Kopf mehr als 34 Kilo Zucker pro Jahr. Die wenigsten wissen überhaupt, wo überall Zucker drinsteckt. Andere Experten entgegnen, dass es beim Zucker-Konsum lediglich auf das richtige Maß ankommt. Sie warnen vor einer Hexenjagd auf das beliebte Süßungsmittel.

Müssen wir unsere Ernährungsgewohnheiten radikal umstellen oder ist das alles nur Panikmache? Experten diskutieren darüber im Forum Technoversum.

Der Eintritt ist frei. Es ist keine Anmeldung erforderlich.

Datum Zeit Ort Einlass/Sendeplatz
Do, 15. Mai 2014 19.00 Uhr Foyer ab 18.30 Uhr
Radiosendung: Samstag, 14. Juni 18.00 Uhr DRadio Wissen Hörsaal
Grafik: Logo von DRadio Wissen: Der Schriftzug in weißen Buchstaben auf hellgrünem Hintergrund. Darüber: Ein Programm von DeutschlandRadio

Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit DRadio Wissen.
Sie empfangen DRadio Wissen als Livestream im Internet unter www.dradiowissen.de, über Kabel und Satellit sowie im Digitalradio (DAB+).

Sie können die Diskussion auf dem Sendeplatz "Hörsaal" im Programm von DRadio Wissen nachhören.

Die Teilnehmer

Portraitfoto von Heidrun Franke. Sie steht vor einer Wandtafel der Verbraucherzentrale.

Heidrun Franke © Thomas Ecke

Heidrun Franke
"Süßes mögen viele, aber schon Paracelsius sagte: "Die Menge macht das Gift". Um die von der Weltgesundheitsorganisation genehmigten 6 Teelöffel Zucker pro Tag nicht zu überschreiten, müssen Industrie und Handel den Verbrauchern wahre und klare Informationen zu den Lebensmitteln liefern."

Heidrun Franke absolvierte ihre Ausbildung zur Lebensmittelchemielaborantin im Zentralinstitut für Ernährung in Rehbrücke und studierte danach Lebensmittelchemie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach dem Studium war sie 17 Jahre in der Industrieforschung als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Getreideverarbeitung Bergholz-Rehbrücke mit den Schwerpunkten Getreideerzeugnisse, Kaffee und Tee, Algenforschung sowie Lebensmittel- und Umweltanalytik tätig.

1993 wechselte sie zur Verbraucherzentrale Brandenburg e.V.. Hier war sie zunächst als Projektleiterin für die mobile Verbraucherberatung im Bereich "Lebensmittel und Ernährung" und seit 1994 für alle Projekte der Verbraucherzentrale in diesem Bereich verantwortlich.
In diesem Rahmen koordiniert und betreut sie bundesweite Gemeinschaftsaktionen wie beispielsweise 2012/13 "Süßmacher in Lebensmitteln".

Portraitfoto von Prof. Dr. Heiner Boeing

Heiner Boeing © DIfE

Prof. Dr. Heiner Boeing
"Der Mensch braucht zur Gesunderhaltung Energie, aber auch bioaktive Substanzen."

Heiner Boeing studierte bis 1979 Ernährungswissenschaft in Kiel und Gießen und promovierte 1985. Bis 1987 studierte er Epidemiologie an der University of California, Los Angeles (UCLA), USA und habilitierte 1992 im Fach Epidemiologie in Heidelberg.

Zunächst war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg (DKFZ) tätig und ist seit 1993 Leiter der Abteilung Epidemiologie des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE). Seit 2004 hat er eine Professur an der Universität Potsdam im Fachbereich Ernährungswissenschaft. Seine Arbeitsgebiete sind: Ernährung und Risiko chronischer Erkrankungen, Ernährung und Krebserkrankungen, Übergewicht und Risiko chronischer Erkrankungen, Zusammenspiel der Lebensstilfaktoren beim Erkrankungsrisiko.

Portraitfoto von Günter Tissen

Günter Tissen © WVZ

Günter Tissen
"Zucker ist natürlicher Genuss. Ungesund ist: zu viel Essen und zu wenig Bewegung."

Günter Tissen ist Hauptgeschäftsführer der Wirtschaftlichen Vereinigung Zucker e.V. (WVZ). Die WVZ vertritt die gemeinsamen Interessen der über 30.000 Rübenanbauer, der Zuckerunternehmen mit ihren zwanzig Zuckerfabriken und knapp 5.000 Beschäftigten sowie des Zuckerhandels in Deutschland.

Er hat Landwirtschaft studiert, arbeitete als Wissenschaftler an der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft, Braunschweig. Er beriet Landes- und Bundesministerien sowie die Europäische Kommission, bevor er in das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wechselte. Dort arbeitete er u. a. in den Bereichen Haushalt, Forschungsplanung und Agrarmärkte.

Porträitfoto von Wolfgang Schiller

Wolfgang Schiller © Deutschlandradio, Bettina Fürst-Fastré

Wolfgang Schiller
moderiert das Streitgespräch.

Wolfgang Schiller, geboren 1974 in München, ist seit 2009 Redakteur bei DRadio Wissen. Zuvor arbeitete er als Redakteur und Reporter für die Wissenschaftsredaktion des Bayerischen Rundfunks, sowie für verschiedene Sendungen des Bayerischen Fernsehens. Schiller hat in München und Cergy-Pontoise (F) Politische Wissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Philosophie studiert.