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Deutsches Technikmuseum - Großbaustellen in Sumer: Arbeitsaufwand und Kosten

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Großbaustellen in Sumer: Arbeitsaufwand und Kosten

Dr. Dr. Hagan Brunke, Institut für Altorientalistik der Freien Universität Berlin

In den Gesellschaften Mesopotamiens waren die Errichtung großer Heiligtümer und deren Unterhalt, Reparatur und Erweiterung von außerordentlicher Bedeutung. Sie gehörten zu den zentralen Aufgaben des Herrschers. Entscheidende Faktoren für die Realisierbarkeit solcher Großbauprojekte sind der Arbeitsaufwand und die damit verbundenen Kosten, im Wesentlichen für Lohn und Verpflegung der für Herstellung, Transport und Verbauung des Baumaterials beschäftigten Arbeitskräfte.

In dem Vortrag sollen die Möglichkeiten skizziert werden, die der reiche überlieferte administrative und mathematisch-metrologische Textbefund aus dem südlichen Mesopotamien (Sumer), insbesondere des ausgehenden 3. und beginnenden 2. Jahrtausends v. Chr., bietet, um diese Größen abzuschätzen, sie zum Wirtschaftsaufkommen des Sumerischen Staates in Relation zu setzen und Aussagen über die mit diesen Bauvorhaben einhergehende Belastung der Gesellschaft abzuleiten. Zur Veranschaulichung wird das Beispiel der Zikkurrat im Eanna-Heiligtum von Uruk betrachtet, die sich dabei als vergleichsweise "preiswert" erweist.

Datum Zeit Ort
Do., 23. März 2017 17.30 Uhr Vortragssaal, 4. OG

Vortragsreihe "Praktiken und Potentiale von Bautechnikgeschichte - Bautechnik vor der (klassischen) Antike" - Veranstalter VDI Berlin-Brandenburg

mit den VDI-Arbeitskreisen Technikgeschichte (Leitung: Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer und Dr. phil. Stefan Poser) und Bautechnik (Leitung: Andreas Götze)) sowie dem Lehrstuhl für Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung der BTU Cottbus (Leiter: Prof. Dr.-Ing. Werner Lorenz) und dem Architekturreferat des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin (Prof. Dr.-Ing. Ulrike Wulf-Rheidt)