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Deutsches Technikmuseum - BZI-Vortragsreihe 2017-2019: Gründung von Groß-Berlin

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur.
Eine Vortragsreihe zur Gründung von Groß-Berlin.
1920-2020

SW-Foto: Links die Vorderfront, rechts die Seitenwand. Teilansicht des Daches und der Glaswände.

Die AEG-Turbinenhalle in Berlin-Moabit, errichtet 1908-09. Architekt Peter Behrens. © SDTB / AEG-Archiv

Berlin ist die deutsche Stadt der Industriekultur. Die Gründung des städtischen Großraums Berlin im Jahre 1920 reagiert unmittelbar auf die industriellen und technischen Dynamiken des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Die Industriekultur hat damit die Geschichte Berlins als Planungs- Lebens- und Politikraum entscheidend geprägt.

Industriekultur ist auch heute wichtiger Faktor der wirtschaftlichen, touristischen und kreativen Stadtentwicklung. Welches Potenzial verbirgt sich hinter dem schillernden Begriff der Industriekultur und wie kann die Zukunft der Stadt dieses Potenzial nutzen?

Die Vortragsreihe "Berlin: Die Wiederentdeckung der Industriekultur" diskutiert die vielfältigen Verbindungen von Stadt und Industriekultur im internationalen Vergleich. Die Beiträge stellen Bezüge zu unterschiedlichen Städten und Regionen her und versuchen den sichtbaren und unsichtbaren, den vergessenen und neu entdeckten Spuren der Industriekultur nachzuspüren. Von technologischen Innovationen, Gründergeist und Pionieren, über umgenutzte Industriestätten bis hin zum touristischen Routenthema - dies alles erzeugt interessante Referenzpunkte zu unserer Gegenwart in Berlin.

Grafik: Das BZI-Logo

Die Vortragsreihe wird von Herbst 2017 bis Januar 2019 im Deutschen Technikmuseum in Berlin stattfinden, einmal im Monat, dienstags, um 18.00 Uhr.
Federführend ist das Berliner Zentrum Industriekultur (BZI), eine wissenschaftliche Einrichtung an der HTW Berlin in Kooperation mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin. Das BZI wird dabei unterstützt vom Verband Deutscher Ingenieure und vom Georg Simmel-Zentrum für Metropolenforschung der Humboldt Universität zu Berlin. Die Reihe ist Teil von Sharing Heritage, dem Programm zum Europäischen Kulturerbejahr 2018.

Programm 2018

  • 16. Januar 2018

"Netzwerk und Knoten. Die Elektropolis Berlin im globalen Kontext"

Dr. Thorsten Dame (Center for Metropolitan Studies, TU Berlin / Laufwerk-b)

Der Name Elektropolis ist mit Berlin verbunden. Doch auch andere große Städte wurden durch die elektrotechnische Industrie geprägt. Wie ist ihre Geschichte verbunden und welche Rolle spielte Berlin in diesen Verflechtungen? Von Interesse ist auch, wie heute hier und dort mit dem industriekulturellen Erbe umgegangen wird.


  • 20. Februar 2018

Die Luftfahrt: Adlershof und Tempelhof im europäischen Vergleich

Prof. Dr. Jörg Haspel (Landeskonservator Berlin)

Die Geschichte der modernen Luftfahrt hat in Berlin ein international herausragendes Erbe hinterlassen. Diesen historischen Stätten und Denkmalen ist gemein, dass sie ihre ursprüngliche Form für den Luftverkehr eingebüßt haben oder in naher Zukunft verlieren sollen. Der Fliegerberg im denkmalgeschützten Lilienthalpark gehört dazu, ebenso die frühen Flugzeughallen in Karlshorst oder die Flugplätze Gatow, Staaken und Johannisthal einschließlich Versuchsanlagen und Hangars, sowie die komplexen Flughäfen Tempelhof und Tegel. Neben der Frage nach der auch militär- und repressionsgeschichtlichen Bedeutung und Nachnutzung dieser Verkehrs- und Technikdenkmale will der Vortrag grenzüberschreitende Kooperationsmöglichkeiten des "Aerospace Heritage" aufzeigen.


  • 20. März 2018

Strukturen des Ruhrgebiets: Erinnerungskultur, Kunst und Welterbe

Dr. Marita Pfeiffer (Stiftung Industriedenkmalpflege)

Das Ruhrgebiet hat den Begriff der Industriekultur geprägt wie kaum eine andere Region in Deutschland. Heute beziehen sich Erinnerungskultur und Gegenwartskunst in den Städten der Region auf ihre industriekulturelle Vergangenheit, indem sie diese Orte und Bauten interpretieren. Industriestrukturen prägen die Region städtebaulich und ein Antrag des Welterbes Zeche Zollverein wird vorangetrieben.
Wo liegt die Zukunft dieser Strukturen und Städte der Industriekultur?