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Deutsches Technikmuseum - Europäische Tage des Kunsthandwerks

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Europäische Tage des Kunsthandwerks

Grafik: Logo der Europäischen Tage des Kunsthandwerks

31. März bis 2. April 2017

Anlässlich der Europäischen Tage des Kunsthandwerks in Berlin zeigt das Deutsche Technikmuseum, wie viel Technik hinter dem Kunsthandwerk steckt.

Das gesamte Wochenende laden wir Euch und Sie zu zahlreichen Vorführungen in unseren Ausstellungsbereichen Textiltechnik, Drucktechnik, Schmuckproduktion, Kofferproduktion und Schmiede ein.

Am Sonntag bieten wir darüber hinaus ein umfangreiches Mitmachprogramm für Kinder an.

Alle Aktionen an diesen drei Tagen sind kostenlos und benötigen keine vorherige Anmeldung. Es entstehen nur Kosten für den Museumseintritt.

Wir freuen uns auf wissensdurstigen und tatkräftigen Besuch.

Programm am Freitag, 31. März 2017

Foto: Der Vorführer zeigt Besuchern verschiedene Drucklettern. Im Hintergrund die große Auswahl an Drucklettern.

Der Drucker erklärt sein Handwerk. © SDTB / C. Kirchner

Drucktechnik

Der Hochdruck ist das älteste Druckverfahren. Erfahren Sie, was es mit der "Schwarzen Kunst" der Drucker auf sich hat, wie die Schrift auf das Papier gelangt und wie sich die Arbeitsbedingungen in diesem Handwerk verändert haben.

  • Vorführungen um 10.30, 11.30, 12.30, 15.30 und 16.30 Uhr
  • Altbau, 2. OG, Drucktechnik
Zwischenstand bei der Fertigung der Museumsbrosche: Das erhabene Relief ist eingeprägt, nun muss weiter verformt werden.

Die Museumsbrosche entsteht. © SDTB / C. Kirchner

Schmuckproduktion

Erleben Sie, wie serieller Schmuck in der Zeit um 1900 gefertigt wurde, und beobachten Sie die Schmuckschaffenden bei ihrer Arbeit in der Schmuckwerkstatt des Technikmuseums.
Im Zentrum stehen die Fertigungsbereiche Prägen-Pressen-Stanzen, Ziehen-Walzen, Gießen, Guillochieren-Gravieren, Kettenherstellung und das Goldschmieden.

  • Vorführungen um 11.00 Uhr, 13.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Beamtenhaus, EG

Programm am Sonnabend, 1. April 2017

Foto: Mit einer kleinen Schleifmaschine wird eine silberne Blumen-Brosche entgratet.

Feinarbeit am Goldschmiedetisch © SDTB / Jörg F. Müller

Schmuckproduktion

Erleben Sie, wie serieller Schmuck in der Zeit um 1900 gefertigt wurde, und beobachten Sie die Schmuckschaffenden bei ihrer Arbeit in der Schmuckwerkstatt des Technikmuseums.
Im Zentrum stehen die Fertigungsbereiche Prägen-Pressen-Stanzen, Ziehen-Walzen, Gießen, Guillochieren-Gravieren, Kettenherstellung und das Goldschmieden.

  • Vorführungen um 11.00 Uhr und 15.00 Uhr
  • Führung: Um 13 Uhr bieten wir eine einstündige, kostenlose Führung an. Nutzen Sie die Gelegenheit, um die zum Teil schon über einhundert Jahre alten Maschinen aus der Nähe zu betrachten und zu beobachten, welche Arbeitsschritte nötig sind, um ein Schmuckstück seriell zu fertigen.
  • Beamtenhaus, EG
Foto: Frühe Phase bei der Herstellung des Museumskoffers: Die Vorführerin schneidet rote Hartpappe maßgerecht für den Deckel zu.

Der Deckel für den roten Museumskoffer wird zugeschnitten. © SDTB / C. Kirchner

Kofferproduktion

Ohne Koffer keine Reise. Aber wie entsteht ein Koffer?  Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine historische Maschinenanlage zur Produktion von Hartpappenkoffern der 1930er Jahre.
Erleben Sie, wie Stück für Stück die Einzelteile zu einem fertigen Koffer zusammengefügt werden.

  • Vorführungen um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr
  • Beamtenhaus, EG

    Programm am Sonntag, 2. April 2017

    Foto: Ein Junge färbt mit einer Walze die Druckvorlage mit Druckerfarbe ein.

    Die "Schwarze Kunst" erfordert viel Körpereinsatz. © SDTB / C. Kirchner

    Drucktechnik

    Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, unter Anleitung des Vorführers sich selbst einmal im Druckhandwerk zu versuchen. Dabei erleben sie, mit welchen Mühen diese Arbeiten früher verbunden waren.

    • Mitmachaktion und Vorführungen: 11.00 - 13.00 und 14.00 - 16.00 Uhr
    • Drucktechnik, Altbau 2.OG
    Foto: Der Jaquard-Webstuhl, alle Details und ihre Funktionen sind für die Besucherinnen und Besucher in der Vorführung gut zu sehen.

    Der Webstuhl selbst ist ein höchst kompliziertes Objekt. © SDTB / C. Kirchner

    Textiltechnik: Jacquard-Bandwebstuhl

    Ein gewebtes Band lässt sich vielseitig verwenden. Aber wie entsteht aus den vielen einzelnen Fäden ein kompliziertes Muster? Erleben Sie den Jacquard-Webstuhl in Aktion und erfahren Sie mehr über das Weben.
    Die Vorführung findet in Englisch statt.

    • Vorführung von 11.00 - 16.00 Uhr
    • Eingangshalle Trebbiner Straße
    Foto: Eine elektronische Strickmaschine mit verschiedenfarbigen Garnspulen. Rechts die Arme der Strickerin.

    An der Strickmaschine entsteht ein ganz persönliches Kunstwerk. © SDTB / N. Lackner

    Textiltechnik: Strickmaschine

    An einer Strickmaschine lassen sich nicht nur wunderschöne Muster stricken, sondern es können auch unterschiedlichste Materialien verwendet werden. Was das Ganze mit einem Computer zu tun hat, erfahren Sie hier ebenfalls.
    Es darf selber gestrickt werden und die Ergebnisse können gerne mit nach Hause genommen werden.

    • Workshop 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
    • Altbau: 1. OG, Textiltechnik
    Foto: Aluminiumdraht in verschiedenen Farben, ein Ringstock, Zangen und fertige Ringe.

    Material für kreative Schmuckgestalter © SDTB / A. Grimm

    Schmuckproduktion: Hier biegt sich doch alles!

    Interessierte Kinder können unter fachkundiger Anleitung farbenfrohe Anhänger aus Aluminiumdraht herstellen.

    • Mitmachaktion: 11.00 Uhr - 13.00 Uhr und 14.00 Uhr - 16.00 Uhr
    • Schmuckwerkstatt, Beamtenhaus, EG
    • Tipp: Besuchen Sie auch die Ausstellung Textiltechnik. Mit den dortigen Strickmaschinen können Sie die passenden Ketten für den neuen Anhänger fertigen oder ihn in das textile Gewebe einstricken. (Ort: Textiltechnik, Altbau 1. OG)
    Foto: Die gebogene Hartpappe für den Koffer wird an der Nagelmaschine an den Holzrahmen genagelt.

    Schritt für Schritt entsteht ein Museumskoffer. © SDTB / C. Kirchner

    Kofferproduktion

    Ohne Koffer keine Reise. Aber wie entsteht ein Koffer?  Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine historische Maschinenanlage zur Produktion von Hartpappenkoffern der 1930er Jahre.
    Erleben Sie, wie Stück für Stück die Einzelteile zu einem fertigen Koffer zusammengefügt werden.

    • Vorführungen um 11.30 Uhr und 14.30 Uhr
    • Beamtenhaus, EG
      Foto: Das glühende Ende einer Eisenstange wird mit einem schweren Hammer bearbeitet.

      Das Schmiedehandwerk erfordert Kraft, Geschick und Geduld! © SDTB / G. Hidde

      In der Schmiede

      Die Dorfschmiede ist aus der alltäglichen Lebenswelt fast gänzlich verschwunden. Umso faszinierender ist es, einem Schmied über die Schulter zu schauen und zu erleben, wie sich harter Stahl unter Einwirkung von Hitze verformen lässt.

      • Vorführungen von 11.00 Uhr - 16.00 Uhr
      • Ab 4 Jahre (mit Begleitung)
      • Treffpunkt: Schmiede im Museumspark, Zugang über Trebbiner Straße