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Deutsches Technikmuseum - Arthur Müller: Vom Futtermittelhändler zum industriellen Karosseriebauer

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Arthur Müller: Vom Futtermittelhändler zum industriellen Karosseriebauer

Schwarz-Weiß-Foto: Porträtfoto von Arthur Müller, einem älteren Herrn mit Schnauzbart und Rundbrille, der von seiner Schreibtischarbeit hoch schaut.

Arthur Müller, um 1921. Auto-Industrieller und Mitbegründer des Flugplatzes Johannisthal © SDTB/Historisches Archiv

Benjamin Huth, M.A., Deutsches Technikmuseum

Arthur Müllers (1871-1935) vielfältige Unternehmensgründungen zeichnen ein Bild vom einfallsreichen Geschäftsmann mit Gespür für Innovationen und wirtschaftliche Notwendigkeiten.

Nach kaufmännischer Ausbildung und Aufbau eines Futtermittelvertriebs wurde er zum Mitbegründer des Flugplatzes Johannisthal. In dessen Umfeld siedelte er Industrie an und produzierte auch selbst Wohnhäuser, Flugzeuge und Eisenbahnwaggons. 1926 gründete er mit Edward G. Budd die AMBI-Budd Presswerk GmbH und begann Automobil-Ganzstahlkarosserien für den europäischen Markt herzustellen.

Schon vor 1933 war Müller antisemitischen Anfeindungen ausgesetzt. Nach seinem Tod 1935 musste seine Frau Thekla Müller die Teile des AMBI- Konzerns zusammenfassen und verkaufen.

Ein reich bebilderter Vortrag gibt Einblicke in die Geschichte des Standortes Johannisthal, das industrielle Schaffen Müllers und anhand seines Beispieles in die deutsch-jüdische Geschichte.

Datum Zeit Ort
Do., 17. Oktober 2013 17.30 Uhr Vortragssaal, 4. OG
Grafik: Logo des Themenjahres: Oben in schwarzer Schrift die Worte "Zerstörte Vielfalt", die Silbe "Viel" ist rot durchgekreuzt. Unterzeile in roter Schrift - Berlin 1933, 1938, 1945

Ein Vortrag aus dem Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Orenstein & Loewe. 20 deutsch-jüdische Ingenieure, Erfinder und Fotografen 1933-1945" im Deutschen Technikmuseum.

In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Technikgeschichte im VDI-Bezirksverein Berlin-Brandenburg e.V., Leitung Dr.-Ing. Karl-Eugen Kurrer und Dr. phil. Stefan Poser