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Deutsches Technikmuseum - Restaurierung der Junkers F 13

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Restaurierung der Junkers F 13 "City of Prince George"

Schwarzweiss-Foto: Die F 13 "City of Prince George" zwischengelandet an einem kanadischen Gebirgssee

Die F 13 "City of Prince George" flog in Kanada

Ein Kooperationsprojekt mit dem Western Canada Aviation Museum

Das Deutsche Technikmuseum und das Western Canada Aviation Museum in Winnipeg haben 2006 das gemeinsame Projekt "Restaurierung einer Junkers F 13" beschlossen.

Ziel des Projektes ist die vollständige Restaurierung des Flugzeugwracks der Junkers F 13, Werknummer 2050, und die wissenschaftliche Dokumentation der Restaurierung sowie der Flugzeuggeschichte.

Was ist das Besondere an diesem Flugzeugtyp?

Die Junkers F 13 war das erste ganz aus Metall gefertigte Verkehrsflugzeug der Welt. Es hatte 1919 seinen Erstflug. Das Flugzeug ist in der für die Flugzeuge des deutschen Konstrukteurs Hugo Junkers charakteristischen Wellblech-Bauweise gefertigt. Diese ermöglichte einen Einsatz auch unter extremen klimatischen Bedingungen. Die F 13 war zudem besonders wartungsfreundlich, und ihre geschlossene Kabine besaß einen bis dahin nicht gekannten Komfort. Die F 13 setzte damit Maßstäbe für die Entwicklungen im Verkehrsflugzeugbau. Weltweit existieren heute nur noch fünf Maschinen dieses Typs.

Foto: Die stark beschädigte Pilotenkanzel aus Wellblech und die Rotorblätter der F 13. Bis zum Beginn der Restaurierungsarbeiten sind ihre Überreste in der Luftfahrtausstellung zu sehen

Bis zum Beginn der Restaurierungsarbeiten sind die Überreste der F13 in der Luftfahrtausstellung zu sehen

Schwierige Puzzlearbeit - Restaurierung steht noch ganz am Anfang

Das Restaurierungsprojekt wurde vom Deutschen Technikmuseum ins Leben gerufen, um die beschädigte Maschine, die in Kanada jahrzehntelang im Freien lag, dauerhaft für die Nachwelt zu erhalten. Nach langjährigen Gesprächen gelang es der Luftfahrtabteilung, 2006 das Flugzeug aus dem Western Canada Aviation Museum in Winnipeg nach Berlin zu bringen.

Jetzt wird mit der Rekonstruktion der Originalform aus den vielen Groß- und Kleinteilen begonnen - vergleichbar dem Zusammenfügen einer zerbrochenen antiken Vase.