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Deutsches Technikmuseum - Museumstour zum Tasten für blinde und sehbehinderte Besucher

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Museumstour zum Tasten

An jedem 1. Sonntag im Monat um 11.00 Uhr lädt das Deutsche Technikmuseum blinde und sehbehinderte Besucherinnen und Besucher ein, die Ausstellungen im Rahmen einer Führung zu erkunden.

Die Führungen mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten werden abwechselnd für Kinder und für Erwachsene angeboten. Zur Zeit sind immer in den "geraden" Monaten die Kinder und in den "ungeraden" die Erwachsenen an der Reihe.

Foto: Drei Kinder ertasten die Modelle einer Lok, eines Schiffskutters und eines Flugzeugs. Ein großes Tastmodell an der Wand zeigt den Orientierungsplan über den Bereich "Schienenverkehr" mit den beiden Lokschuppen und Teilen des Museumsparks.

An der Infothek im Eingangsbereich des Deutschen Technikmuseums können Besucherinnen und Besucher sich barrierefrei und mit mehreren Sinnen informieren, welche Dauerausstellungen es an welchen Orten im Museum gibt, welche Rundgänge möglich sind und wie Museumsobjekte verstanden werden können.

Die Führerin zeigt hier den Kindern tastbare Gussmodelle einer Lokomotive, eines Schiffs und eines Flugzeuges. Über Hörstationen sind die jeweils typischen Geräusche dieser Objekte abrufbar. Im Hintergrund hängt an der Wand ein tastbarer Lageplan zur Orientierung im Technikmuseum. © ABSV

Foto: Eine Besucherin liest ein altes, in Brailleschrift angefertigtes Buch.

Das Lesen der Punktschrift mit den Fingerspitzen erfordert Konzentration und Übung. © SDTB / Foto: C. Kirchner

Termine für Erwachsene

  • Mittwoch, 9. Oktober 2019: Inklusive Tandemtour Eisenbahn

    Neues Format (2-stündig)
    Wie funktioniert eine Dampflok? Was ist ein Grubenhund und wozu braucht man eine Draisine? In dieser inklusiven Museumstour zum Tasten erkunden blinde, seheingeschränkte und sehende Besucherinnen und Besucher gemeinsam die Entwicklung der Eisenbahn. In der Ausstellung "Züge, Loks und Leute" in den historischen Lokschuppen, dürfen Objekte berührt und die Geschichte des Schienenverkehrs aus erster Hand ertastet werden. Dabei kommen unterschiedliche Handlingobjekte, Hörbeiträge und zweidimensionale Objekte wie taktile Skizzen oder Landkarten zum Einsatz.
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch. Die Führung ist geeignet für seheingeschränkte, blinde und sehende Erwachsene.
    Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
    Eine Anmeldung ist erforderlich beim Museumsdienst Berlin unter Tel.: 030 24749-888 oder via E-Mail: museumsdienst@kulturprojekte.berlin

    Eine Veranstaltung im Rahmen der "„Woche des Sehens" in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund.

  • 3. November 2019: Inklusive Tandemtour Luftfahrt "Der Traum vom Fliegen"

    Neues Format (2-stündig)
    Wie funktionierten die ersten Flugapparate? Wann stiegen Passagierflugzeuge in die Luft? Was ist der "Auftrieb"? Was bedeutet "Vortrieb"? In der Ausstellung "Vom Ballon zur Luftbrücke" erleben Blinde, Sehbehinderte und Sehende gemeinsam wesentliche Meilensteine der Luftfahrtgeschichte. Dabei kommen unterschiedliche Handlingobjekte, Hörbeiträge und zweidimensionale Materialien wie taktile Skizzen oder Landkarten zum Einsatz.
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch. Die Führung ist geeignet für seheingeschränkte, blinde und sehende Erwachsene.
    Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
    Eine Anmeldung ist erforderlich beim Museumsdienst Berlin unter Tel.: 030 24749-888 oder via E-Mail: museumsdienst@kulturprojekte.berlin

 

 

Foto: Drei Kinder heben die Hände und bringen die hängenden Klangstäbe zum Tönen.

Bereich "Musik und Hören" im Science Center Spectrum: Klangstäbe aus Kunststoff und Metall erzeugen unterschiedliche Töne. © Foto: ABSV

Termine für Kinder und Familien

  • 6. Oktober 2019: Inklusive Tandemtour Luftfahrt "Der Traum vom Fliegen"

    Neues Format (2-stündig)
    Wie funktioniert ein Heißluftballon? Warum fliegt ein Flugzeug? Wie hat sich wohl ein Mensch im offenen Cockpit gefühlt? Auf dieser Tour durch die Dauerausstellung Luftfahrt "Vom Ballon zur Luftbrücke" wird gemeinsam experimentiert, getastet und gelauscht.
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch. Die Führung ist geeignet für seheingeschränkte, blinde und sehende Kinder und deren Familien.
    Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch.
    Eine Anmeldung ist erforderlich beim Museumsdienst Berlin unter Tel.: 030 24749-888 oder via E-Mail: museumsdienst@kulturprojekte.berlin

  • Freitag, 11. Oktober 2019, Inklusive Tandemtour Eisenbahn

    Neues Format (2-stündig)
    Was ist ein Grubenhund? Wie riecht Schmieröl? Warum wurden an Bahnhöfen früher Kissen verkauft? Bei dieser inklusiven Tastführung erleben seheingeschränkte, blinde und sehende Kinder und ihre Familien gemeinsam die Entwicklung der Eisenbahn. Handlingobjekte und Tastmodelle bieten allen Teilnehmenden ein taktiles Erlebnis. An der Station zum Reisewagen darf sich, wer mag verkleiden.
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch. Die Führung ist geeignet für seheingeschränkte, blinde und sehende Kinder und deren Familien.
    Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
    Eine Anmeldung ist erforderlich beim Museumsdienst Berlin unter Tel.: 030 24749-888 oder via E-Mail: museumsdienst@kulturprojekte.berlin

    Eine Veranstaltung im Rahmen der "„Woche des Sehens" in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund.

  • 1. Dezember 2019: Inklusive Tandemtour Eisenbahn

    Neues Format (2-stündig)
    Was ist ein Grubenhund? Wie riecht Schmieröl? Warum wurden an Bahnhöfen früher Kissen verkauft? Bei dieser inklusiven Tastführung erleben seheingeschränkte, blinde und sehende Kinder und ihre Familien gemeinsam die Entwicklung der Eisenbahn. Handlingobjekte und Tastmodelle bieten allen Teilnehmenden ein taktiles Erlebnis. An der Station zum Reisewagen darf sich, wer mag verkleiden.
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch. Die Führung ist geeignet für seheingeschränkte, blinde und sehende Kinder und deren Familien.
    Zeit: 11.00 bis 13.00 Uhr
    Den Rundgang führen eine seheingeschränkte und eine sehende Referent*in gemeinsam durch.
    Eine Anmeldung ist erforderlich beim Museumsdienst Berlin unter Tel.: 030 24749-888 oder via E-Mail: museumsdienst@kulturprojekte.berlin
Foto: Zwei Kinderhände, die gerade anfangen, eine Kette aus verschiedenfarbigen und -geformten Holzperlen aufzufädeln. Vorn links ein Blatt mit dem Morsealphabet, rechts der Kasten mit den Perlen.

Wie wird wohl mein Name aussehen? © schweizergestaltung

Workshop "Eine Namenskette aus Morsezeichen"

Nächster Termin: 1. Dezember 2019

Das Morsealphabet ist wie eine Geheimschrift: Jeder Buchstabe des Alphabets kann aus Punkten und Strichen dargestellt werden. Samuel Morse hat für das Alphabet den Schreibtelegraf erfunden. Damit kann man Nachrichten kilometerweit verschicken.
Auch der eigene Name lässt sich in Morsezeichen verwandeln. Statt Punkten und Strichen nehmen wir kurze und lange Holzperlen. Damit kann ein Name oder eine geheime Botschaft auf eine Kette gefädelt werden. Die Kette darf anschließend mitgenommen werden.

  • Zeit: Sonntags 12.00 bis 15.00 Uhr
  • Für Kinder ab 5 Jahren, mit Begleitung.
  • Dauer etwa 30 Minuten
  • Der Einstieg in den laufenden Workshop ist möglich.
  • Es ist keine Anmeldung notwendig und kostet nur den Museumseintritt.
  • Treffpunkt: Technikmuseum, 1. Obergeschoss, in der Ausstellung Nachrichtentechnik

Eintrittspreise, Informationen

  • Für die Führungen im Technikmuseum ist keine Anmeldung erforderlich. Für die Termine im Spectrum bitten wir jedoch um Anmeldung.
  • Alle Führungen kosten nur den ermäßigten Museumseintritt von 2,00 Euro. Liegt ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen "B" vor, hat die Begleitperson freien Eintritt. Bitte weisen Sie darauf hin, dass Sie an der Sonderführung teilnehmen, damit diese Eintrittsregelungen gelten können.
  • Treffpunkt: Eingangshalle des Technikmuseums in der Trebbiner Straße oder im Foyer des Science Centers Spectrum, Möckernstraße 26
  • Dauer jeweils etwa 60 Minuten

Audiotouren

Blinden und sehbehinderten Besucherinnen und Besuchern, sowie Gästen, die Schwierigkeiten im Umgang mit einem Touch-Display haben, bietet das Museum barrierefrei gestaltete Audioguide-Geräte zur kostenlosen Ausleihe an.

  • Die kostenlose Audiotour "Technische Revolutionen" führt Sie auf einem 90-minütigen Rundgang durch das Museum. 24 spannende Exponate aus den Bereichen Verkehr, Kommunikation und Produktion erwarten Sie. Kinder gehen mit Lina und ihrem Kumpel Leo im Museum auf eine einstündige Entdeckungstour zum Thema "Bewegung".
  • Alle Informationen zu den Audiotouren