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Deutsches Technikmuseum - Objekt des Monats

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Objekt des Monats

Außergewöhnliche und lustige Exponate: von der zerbrochenen Mitropa-Kaffeekanne bis hin zum "Goldfischglas" für Stewardessen

Jeden Monat gibt es eine neue Überraschung im Deutschen Technikmuseum zu entdecken: das Objekt des Monats. Direkt im Eingangsbereich des Hauptgebäudes, an der Gabelung zwischen Lokschuppen und Neubau, präsentiert das Museum in einer besonderen Vitrine jeden Monat ein neues Exponat. Die Objekte sind nicht die üblichen Museumsstücke; sie sind entweder besonders außergewöhnlich oder sie brechen die Ausstellungspraxis auf ironische Weise.

Ganz konkret gebrochen oder besser zerbrochen ist das erste Objekt des Monats: eine Kaffeekanne von der "Mitropa", bei der nur durch die Beschädigung das keramische Material unter der Glasur erkennbar wird. Informationen zu der Bedeutung dieser Glasur und ihrer historischen Entwicklung ergänzen das Exponat.

Die Präsentation wird jeweils nach etwa vier Wochen durch ein neues Schaustück ersetzt. Auf dem Plan sind unter anderem eine an Goldfischgläser erinnernde Schutzhaube für Stewardessen und sogenannte Opiumgewichte in Tierform. Auch ein astronomisches Instrument, das die Wissenschaftler in der zur Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin gehörigen Archenhold-Sternwarte bislang nicht eindeutig bestimmen konnten, wird hier gezeigt.

Objekt des Monats: Große Sparbogenlampe der AEG, Nachbau, o. J. (Original 1907)

Foto: Große Sparbogenlampe der AEG nach Entwürfen von Peter Behrens, Nachbau des Aus- und Weiterbildungszentrums der AEG, ohne Jahr. © SDTB/Foto: Clemens Kirchner

Peter Behrens entwickelte mit seiner umfassenden Arbeit für die AEG die Grundlagen für heutiges "corporate design".
Ausstellungsvitrine im
Eingangsbereich des Hauptgebäudes

Objekt des Monats: Zeichenkasten, um 1720

Foto: Glänzende Messingzirkel und andere Zeicheninstrumente befinden sich nebeneinander angeordnet in Vertiefungen eines aufgeklappten Kastens. © SDTB / Foto: C. Kirchner

Das Problem der instabilen Zirkelschenkel hat auch schon den italienischen Universalgelehrten Leonardo da Vinci (1452–1519) beschäftigt.

Objekt des Monats: Osterei mit Miniaturdiorama, 1908 - 1918

Foto: Das Ei aus Zucker besteht aus zwei Hälften, die mit einer Naht aus Spritzguss zusammen geklebt sind. Als weiteres Zierelement ist ein Blumenstrauß ausgeführt. Klarsichtfolie umhüllt das Ei. Das Kartonmotiv ist ein Osterei auf einer Wiese. © SDTB / Foto: C. Kirchner

Einfach zu schön zum Essen: Dieses Pracht-Osterei in Zellophan-Verpackung erfreute viele über Generationen.

Objekt des Monats: Enzyklopädie "Enquire Within Upon Everything", 1908 - 1988

Foto: Vier Bücher "Enquire Within Upon Everything" aus Auflagen zwischen 1908 und 1988. Auf dem Cover des vordersten aus den fünfziger Jahren laufen drei Frauen auf ein großes Fragezeichen zu. © SDTB

Vom analogen Informationsaustausch zum digitalen - wie diese Enzyklopädie die Entwicklung des World Wide Web beeinflusste.

Objekt des Monats: Stempeluhr Bürk-Kartenapparat K 29, 1929-1974

Foto: Stempeluhr mit großem runden Ziffernblatt und Pendel in einem massiven Eichenholzgehäuse, Gewicht rund 40 kg. Der Schlitz für die Stechkarten ist waagerecht unter dem Uhrenkasten.

Unbestechlich, aber nicht immer und überall beliebt: Die Stempeluhr ermöglicht die genaue Erfasssung der Arbeitszeit.


Objekt des Monats: Gropius-Adler, Schreibtischmodell, um 1932

Foto: Auf einer rechteckigen Grundplatte ist ein Adler montiert. Die ausgebreiteten, spitz zulaufenden Flügel unterstreichen das auf die Grundform reduziertes Design. Grundplatte und Adler sind vernickelt, erscheinen somit metallisch silbern.

Walter Gropius: Auch 100 Jahre nach der Bauhaus-Gründung prägen seine Formelemente noch immer modernes Design.