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Deutsches Technikmuseum - Ausstellungsvorschau

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SW-Foto: Handwerkszeug für das Notenstechen

© SDTB / Foto: C. Kirchner

Notenstecherei Paris, Berlin

Fotografien einer verlassenen Werkstätte

Galerie der Fototechnik-Ausstellung, Beamtenhaus, 2. OG

11. Juli bis 18. November 2018

Seit Ende des 19. Jahrhunderts betrieb die Familie Paris an wechselnden Standorten in Berlin eine Notenstecherei. Dort wurden in mühevoller Handarbeit Vorlagen für Notendrucke erstellt. In den letzten zehn Jahren vor der Wende arbeitete Hans-Joachim Paris bis November 1990 weitgehend allein und als letzter Notenstechermeister in Berlin.

Die Werkstatt befand sich in der Kopenhagener Straße in Prenzlauer Berg. Nach Paris‘ Tod wurde sie im Frühjahr 1991 aufgelöst, das Deutsche Technikmuseum erwarb das Inventar. Bevor die Objekte eingepackt wurden, dokumentierte der  Museumsfotograf Clemens Kirchner die Werkstatt. Entstanden sind dabei dokumentarische Fotografien, die den Alltag dieses fast vergessenen Berufes festhalten und dabei die besondere Zeit der Wendejahre thematisieren. Gleichzeitig wird in den Schwarzweiß-Aufnahmen die außergewöhnliche Ästhetik einer vergangenen Handwerkskunst erfahrbar.

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Foto: Alexander Gerst lächelnd, im Raumanzug.

Alexander Gerst © DLR

"Zwei Staaten, elf Raumfahrer, einhundert Objekte"

Neubau: 4. OG, Luftfahrtausstellung

13. September bis 30. Dezember 2018

40 Jahre Deutsche im Weltall

Am 26. August 1978 hob im sowjetischen Baikonur eine Rakete zur Raumstation Saljut 6 ab. Mit DDR-Kosmonaut Sigmund Jähn trug sie den ersten deutschen Raumfahrer ins All. Vierzig Jahre später, ab dem 6. Juni 2018, umkreist Alexander Gerst als elfter Deutscher im All die Erde, diesmal als Kommandant der Internationalen Raumstation ISS.

Knapp über einhundert Objekte, wie der Startschlüssel für eine Sojus-Rakete oder ein Raumanzug vom Typ Sokol, lassen kleine und große Ereignisse der getrennten und gemeinsamen deutschen Raumfahrt lebendig werden. Die Jubiläums-Schau wirft einen Blick zurückauf 40 Jahre Deutsche im Weltall, auf politische Propaganda, wissenschaftliche Meilensteine und überraschende Anekdoten.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit dem Raumfahrtmuseum Mittweida (Sachsen) umgesetzt.

Ausstellungsseite (ab Anfang September)

Aquarell: Ein in blauen und grauen Fabtönen gehaltenes Segelschiff mit zwei Masten

© BNF / Illustration: Schielprojekt

"Architectura navalis - Schwimmender Barock"

Neubau: 2. OG, Schifffahrtsausstellung

11. Oktober 2018 bis 13. Oktober 2019

Was verbindet ein Barockschloss mit einem Schiffsheck? Die Sonderausstellung "Architectura navalis - Schwimmender Barock" macht es deutlich. Sie nimmt die Wechselwirkung von Landarchitektur und Schiffsheckarchitektur im Barock und ihren Einfluss auf die Leitmotive des Rokoko in den Blick.
Zentrale Themen sind die Entwicklung der Schiffe von zweckmäßigen Wasserfahrzeugen zu schwimmender Herrschaftsarchitektur, die Wirkung der geometrischen Prinzipien des Schiffbaus auf die architektonischen Elemente und die Übernahme von Dekormotiven der Schiffe in die Interieurs des Rokoko.

Auf 250 Quadratmetern werden hochwertige Schiffsmodelle, Schiffszeichnungen und Architekturfragmente präsentiert.

Zur Ausstellung erscheint im be.bra Verlag der Begleitband "Schwimmender Barock". Sie ist eine Forschungskooperation mit der RWTH Aachen.

Ausstellungsseite (ab Anfang Oktober)

SW-Foto: Stürmische Meerwellen

© SDTB / Historisches Archiv

"Stürmische See und Brandung" - Der Meeresfotograf Franz Graf von Larisch-Moennich

Galerie der Fototechnik-Ausstellung, Beamtenhaus, 2. OG

28. November 2018 bis 31. März 2019

Sein Lebensweg überrascht: Franz Graf von Larisch-Moennich, 1878 im Schloss Schönstein in Schlesien geboren, widmete sich der Fotografie und der wissenschaftlichen Erforschung der Meereswellen. Er durchkreuzte die Ozeane auf den größten Segelschiffen seiner Zeit, den berühmten Flying P-Linern der Reederei Laeisz. Dabei richtete er seine für diesen Zweck konstruierte Kamera auf das bewegte Wasser.
Die Fotografien, die Graf Larisch von seinen Reisen mitbrachte, begeisterten sowohl die Fachwelt als auch die Liebhaber der Kunstfotografie.

Die Fotoausstellung präsentiert 30 Originalaufnahmen aus dem Bestand des Historischen Archivs der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Ausstellungsseite (ab Anfang Mitte November)