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Deutsches Technikmuseum - Amateurfilm

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Amateurfilm

Zeichnung eines frühen Heimkinovergnügens im Jahre 1919. Eine eng im Sessel aneinander geschmiegte Familie schaut sich begeistert einen Stummfilm vom eigenen Projektor an. Werbeplakat der Dresdener ICA-AG.

Monopol-Stummfilmprojektor von 1919. Werbebild der Dresdener ICA-AG.

Amateurfilmen ist heute so selbstverständlich wie Fernsehen. In der Anfangszeit gab es kaum eine Unterscheidung zwischen privatem und professionellem Filmen. Erst in den 1920er Jahren entstand eine eigene Amateurfilmkultur.

Um die Ausrüstung für das Heimkino erschwinglich zu machen, wurde das Filmmaterial immer schmaler, die Einzelbilder immer kleiner. Von den unterschiedlichen Filmbreiten, die am Markt vorgestellt wurden, konnten sich langfristig nur das 16 mm-Format (1923) und das 8 mm-Format (1932) der Firma Kodak durchsetzen. Mit der Einführung des Super 8-Films (1963) und der Super 8-Tonfilmkassette (1973) war das Familienkino so gut wie perfekt.

Die magnetische Filmbildaufzeichnung auf Videokassette eroberte in den 1980er Jahren als neue Technologie den Weltmarkt. Videokameras und Camcorder erreichten in wenigen Jahren die handliche Größe von Schmalfilmkameras. Eine Videominute kostete nur einen Bruchteil einer Filmminute, und das Ergebnis war auf dem eigenen Fernseher sofort verfügbar. Dies bedeutete das Ende einer gut 85 Jahre währenden Epoche analoger Filmtechnik.

Die Ausstellung bietet Ihnen eine breite Übersicht der Amateurfilmtechnik (Diashow) von der ersten Acres-Birtac-Kamera von 1897 bis zu Geräten der 1980er Jahre. Bequem vom Kinosessel aus können Sie in Filmausschnitten von 1907-1985 Einblicke in private Schmalfilmtätigkeiten nehmen.

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