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Deutsches Technikmuseum - Vorstufen des Kinos

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Vorstufen des Kinos

Foto einer hölzernen Camera obscura in Buchform.

Camera obscura in Buchform

Schon immer haben “neue Medien” die Menschen fasziniert, ihre Sehgewohnheiten verändert und weitreichende ökonomische und gesellschaftliche Auswirkungen gehabt. Als Besucher können Sie die vielfältigen Entwicklungen der Illusions- und Projektionskunst seit dem Mittelalter in vielen Facetten nacherleben.

Die Camera obscura oder Lochkamera benutzte man hauptsächlich zum Erstellen von Zeichenvorlagen nach der Natur. Sie gilt als direkter Vorläufer der fotografischen Kamera.

Foto eines hölzernen Guckkastens von ungefähr 1830. Im hinteren Bereich werden holzgerahmte Kupferstiche eingeschoben.

Guckkasten um 1830 mit holzgerahmten Kupferstichen

Guckkästen mit gezeichneten oder gedruckten Bildern dienten Schaustellern zum Broterwerb. Erst nach Entrichtung einer gewissen Geldgabe wurde dem Neugierigen durch eine kleine Öffnung Einblick in die verborgene Welt des Kastens gewährt.

Foto einer zweistöckigen Laterna magica aus dem 19. Jahrhundert. Die Verwendung von zwei kombinierten Laternae magica ermöglicht die Einblendung eines anderen Bildes oder Überblendungen.

Zweistöckige Laterna magica, eingesetzt als professioneller Nebelbildapparat im 19. Jahrhundert

Die Laterna magica begeisterte ein breites Publikum. Mit farbigen, mechanisch beweglichen Glasbildern und vorgetragenen schauerlichen Geschichten beeindruckten Projektionskünstler ihr Publikum auf den Jahrmärkten des 18. und 19. Jahrhunderts.

Als Utensil der Kleinkunst hielt die “Zauberlaterne” Einzug in die heimische Wohnstube. In vielfältigen Formen und Farben wurde sie als Blechspielzeug bis in die 1920er Jahre hinein produziert.

Flash-Animationen "Laterna Magica"