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Deutsches Technikmuseum - Verfahrenstechniken

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Verfahrenstechniken

Fotos: Links zieht der Hohlpräger am Zugseil. Rechts das Relief der Museumsbrosche im Detail

Hohlprägen

Hohlprägen

Mit dem Fallhammer können diffizile Schmuckteile geprägt werden. Dabei lässt der Hohlpräger das an einem Zugseil hochgezogene erhabene Relief mit einem Schwung von sieben Tonnen auf das negative Gegenstück fallen.

Die Verformung des Metallblechs in die endgültige Schmuckform erfolgt in mehreren Schritten.

Fotos: Links kurbelt der Zurichter am großen Rad der mit der Hand treibbaren Ziehbank. Rechts ein in die Länge gezogener Rohling im Detail

Kurbeln an der Ziehbank

Walzen/Ziehen

Mit Walz- und Ziehmaschinen werden Schmuckstücke aus Drähten, Rohren oder Blechstreifen in Armreifen, Ringe oder Creolen verwandelt.

An einer handbetriebenen Ziehbank zieht der Zurichter die Metall-Rohlinge durch die verschiedenen Öffnungen eines Zieheisens in die gewünschte Form.

Fotos: Links gießt der Gießer Schmelze in die Silikonform. Rechts beide Teile einer geöffneten Gußform mit erkalteten Schmuckteilen

Schleuderguss

Schleuderguss

Der Gießer gießt die geschmolzene Zinnlegierung in eine Silikonform. Durch schnelle Rotation der Form in der Schleudergussmaschine gelangt das flüssige Zinn durch Gusskanäle in die Hohlräume.

Unterschiedliche Schmuckteile werden so in einem Gussvorgang gefertigt und können anschließend abgetrennt werden.

Links und rechts: Der Kettenmechaniker richtet mit feinmechanischen Handwerkzeugen die Kettenmaschine ein

Kettenherstellung

Kettenherstellung

Die Kettenmaschine schneidet einen Draht in die gewünschte Kettengliedlänge. Anschließend wird das Glied mit einem Dorn zwischen den Zangenbacken in die Kettenform gebogen, in das vorige Kettenglied eingehängt und geschlossen.

Der Kettenmechaniker überprüft die passgenaue Kettenfuge.

Fotos: Links die Goldschmiedin mit Röhrchen im Mund beim Hartlöten. Rechts fertige Kleinteile

Goldschmieden

Goldschmiedearbeitstisch

Am Goldschmiedetisch werden die einzelnen Schmuckteile in Handarbeit montiert. Dabei wird gesägt, geschnitten, gebohrt, gefeilt und gelötet.

Beim Hartlöten geschieht das mit Hilfe eines Gaslötrohrs bei einer Temperatur von fast 450 Grad mit Lötplättchen aus arteigenem Material. Die Goldschmiedin reguliert die Flamme, indem sie mit dem Mund Luft in das Gaslötrohr einpustet

Fotos: Links Arbeit an der Guillochiermaschine. Rechts die goldfarbene Metallplatte mit eingeschnittenem Schmuckmuster

Guillochieren

Guillochieren

Beim Guillochieren werden Linienmuster in eine Metalloberfläche geschnitten. Die handbetriebene Rundzug-Guillochiermaschine tastet dabei Musterschienen auf dem Rosettenstock ab und überträgt das vom Guillocheur entworfene Muster auf die Metallplatte.

So entsteht Zug um Zug ein geometrisches Schnittbild mit Zacken und Wellenmuster.