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Deutsches Technikmuseum - Juni

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Objekt des Monats Juni 2012

Foto: Eine farbenfrohe Versammlung sehr verschiedener Spielzeugroboter

Spielzeugroboter aus der Sammlung Berns © SDTB / C. Kirchner

Spielzeugroboter (1960er Jahre bis 2010)

Es gibt kleine und große Spielzeugroboter. Sie sind aus Holz, Plastik oder Blech.

Zu sehen ist hier ein kleiner Teil einer großen Sammlung. Sie besteht aus über 300 Spielzeugrobotern.

Das Museum bekam sie als Geschenk von dem Sammler Prof. Berns.
Viele Jahre lang sammelte Herr Berns Spielzeugroboter. Er fand sie in Supermärkten oder auf Flohmärkten.
Häufig verhandelte er mit Kindern, die ihr Spielzeug zum Verkauf anboten.

Roboter als menschenähnliche Maschinen

Schon immer träumen Menschen davon, Maschinen zum Leben zu erwecken. Auch diese Spielzeugroboter sollen menschenähnliche Maschinen aus der Zukunft darstellen. Die Spielzeuge zeigen jedoch vor allem, wie sich Menschen Maschinen von morgen vorstellen.

Als Vorbild dient das, was gerade in der Technikforschung brandneu ist. Da sich der Stand der Technik immer ändert, ändern sich auch Aussehen und Funktionen der Spielfiguren. Spielzeugroboter spiegeln also ein Stück Technikgeschichte wider.

Die ersten Spielzeugroboter waren eckig und schwerfällig. Sie ließen sich mit einem Schlüssel aufziehen und bewegten sich mechanisch vorwärts. Diese roboterhaften Figuren veränderten sich mit der Zeit zu richtigen "Actionhelden" mit Batteriebetrieb. Heute tun sie eher so, als ob sie sich mit ihrem Besitzer verständigen könnten.

Übrigens: Das Wort Roboter (tschechisch: robot) erfand der tschechische Künstler Josef Čapek. Sein Bruder Karel verwendete es als erster in einem Theaterstück. Das war im Jahr 1921. Das Wort stammt von "Robota" ab, was mühselige Arbeit bedeutet.

Systematik: 09.05.09.04 Spielzeug