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Deutsches Technikmuseum - Online-Projekte

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Webseitenübersicht

Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Online-Projekte des Historischen Archivs

Foto:

Zeitkarte der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen, 1897 © SDTB / Historisches Archiv

Coding Da Vinci und Fritz-Fahrkartentool

Das Deutsche Technikmuseum besitzt die weltweit größte historische Fahrkartensammlung. Diese umfasst circa 100.000 Fahrkarten aus Asien, Europa, Nordamerika, Südamerika, Afrika und Australien - von den Anfängen der Eisenbahn Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.

Die Fahrkarten wurden vom Sammler Fritz Hellmuth zusammengetragen und sind auf rund 2.600 Fahrkarten-Tableaus im Format DIN A3 aufgebracht. Es sind sehr verschiedene Tickets enthalten: Von der Kinderkarte bis zur Militärfahrkarte, Fahrradkarten, aber auch Karten-Fehldrucke und andere.

Crowdsourcing-Lösung zur Erschließung

Diese Sammlung wurde 2017 im Zusammenhang mit dem Kultur-Hackathon Coding Da Vinci digitalisiert und unter freier Lizenz zur Verfügung gestellt. Es entstand eine Crowdsourcing-Lösung für die Erschließung der Fahrkarten: das Fritz-Fahrkartentool. Dieses Tool steht nach Weiterentwicklung seit dem Sommer 2018 im Internet zur Verfügung.

Zum Fritz-Fahrkartentool.

Grafik:

Werbeprospekt für das Rundfunkgerät Telefunken 4, 1927 © SDTB / Historisches Archiv

Online-Präsentation von Teilen des AEG-Firmennachlasses / Digis 2017

Im Jahr 1997 erwarb das Deutsche Technikmuseum in Berlin das gesamte Archiv sowie die Produktsammlung der Allgemeinen Elektricitäts-Gesellschaft (AEG).

Dieser weltweit tätige deutsche Elektrokonzern spielte eine wichtige Rolle bei der Innovation und Verbreitung von elektrischen Geräten nicht nur, aber auch für den Privathaushalt.

Ziel des Projekts war die freie Zugänglichkeit über eine Online-Plattform und die Verknüpfung von Objekten mit bereits digitalisierten Archivalien wie Bedienungsanleitungen, Prospekten oder Preiskatalogen. Es konnten über 900 Objekte und knapp 400 Firmenschriften online zur Verfügung gestellt werden. Es handelt sich dabei überwiegend um Rundfunkgeräte der AEG-Telefunken.

Für dieses Projekt konnte zum zweiten Mal die Unterstützung durch die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS) gewonnen werden.

Zum digitalen AEG-Archiv.

Technische Zeichnung: Handkolorierte Transparentpause mit Schnittzeichnungen einer Holländermühle, Entwurf von 1897 für Lindemann in Steutz.

Entwurf für eine Holländermühle, A. Wetzig Eisengiesserei und Maschinenfabrik für Mühlenbau, 1897 © SDTB / Historisches Archiv

Zeichnungen aus dem Archiv der Mühlenbaufirma A. Wetzig / Digis 2015

Die Firma Anton Wetzig hat eine über 130 Jahre währende Geschichte. Das Unternehmen baute seit 1878 Windmühlen sowie alle Arten von Müllereimaschinen. Bis heute produziert eine Nachfolgefirma unter dem Namen MMW Technologie GmbH in Wittenberg.

Von dieser langen Geschichte zeugt ein einmaliger Bestand von 40.000 gut erhaltenen, zum Teil kolorierten technischen Zeichnungen. Die Existenz dieses Bestandes war bedroht, er konnte jedoch vom Deutschen Technikmuseum durch Ankauf gerettet werden.

Im Rahmen eines Förderprojektes der Berliner Senatskulturverwaltung wurden im Jahr 2015 über 1.200 dieser Zeichnungen aus der Zeit bis 1915 digitalisiert und für alle Interessierten online gestellt.

Inhaltlich unterstützt wurde das Projekt durch die Servicestelle Digitalisierung des Landes Berlin (digiS), die am Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) angesiedelt ist und ebenfalls durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert wird.

Zur Online-Sammlung der Zeichnungen.

Foto:

Sachkarteikarte von Franz Maria Feldhaus zum Schlagwort "Strahlen" © SDTB / Historisches Archiv

Karteikarten-Sammlung Feldhaus

Franz Maria Feldhaus galt Mitte der 1920er Jahre als einer der führenden Technikhistoriker im deutschsprachigen Raum. Profiliert hatte er sich durch die Herausgabe von insgesamt 52 Monographien sowie von mehr als 3.800 Aufsätzen zu technik- und unternehmensgeschichtlichen Themenstellungen.

Im Zuge seiner publizistischen Tätigkeiten entstand eine alphabetisch geführte Sachkartei im Umfang von mehr als 71.000 Karteikarten zu rund 8.000 Stichworten. Parallel hierzu führte er eine Personenkartei mit rund 24.000 Karten.

Ein großer Teil dieser Karteikarten verweist auf Mappen, welche eine Sammlung von Briefen, Firmenschriften und Dokumenten enthalten. Diese Karteikarten konnten 2014/2015 im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts digitalisiert und retrokonvertiert werden. Die Digitalisate stehen in unserem Online-Findbuch für die Recherche zur Verfügung. Damit ist dieses Findhilfsmittel auch im digitalen Zeitalter weiter nutzbar.

Zum Online-Findbuch.