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Deutsches Technikmuseum - PM: Datenkrake Otto zieht ins Deutsche Technikmuseum in Berlin

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Datenkrake Otto zieht ins Deutsche Technikmuseum in Berlin

18 Meter langes Demo-Maskottchen gibt Vorgeschmack auf die ab 9. September laufende Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“

Als ein besonders außergewöhnliches Exponat der kommenden Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ ist der Datenkrake Otto am Mittwoch in die Ladestraße des Deutschen Technikmuseums in Berlin eingezogen. Die neue Dauerausstellung zur vernetzten Welt wird am 9. September eröffnet.

Otto war von 2008 bis 2014 der Held verschiedener „Freiheit-statt-Angst“-Demonstrationen für starken Datenschutz und gegen staatliche Überwachung. Er besteht aus einem handgefertigten Rattan-Skelett und einem in Latex getränkten Stoffüberzug. Allein mit seiner Länge von 18 Metern von Tentakel zu Tentakel zieht er alle Blicke auf sich; zudem ist er vollständig mit binären Nullen und Einsen bemalt. Bei der Hängung von Otto in der Ausstellung war auch sein Schöpfer Peter Ehrentraut anwesend.

Prof. Joseph Hoppe, Stellvertretender Direktor des Deutschen Technikmuseums und Ko-Projektleiter der Ausstellung „Das Netz“, sagte am Mittwoch: „Otto ist ein Hingucker. Er ist eines unserer eindrucksvollsten Exponate und ein Symbol für den kritischen, kreativen und wachen Umgang mit der digitalen Vernetzung. Zu genau dieser Art von Umgang mit dem Netz wollen wir auch mit unserer Ausstellung anregen.“

Die Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel Datenströme“

Mit seinen langen Tentakeln überwacht Otto den großen Ausstellungs-Bereich „Information“. Hier werden die Inhalte thematisiert, die über Informations- und Kommunikationsnetze verbreitet werden – dabei spielt auch die Frage eine gewichtige Rolle, wer unsere Daten kontrolliert. Im zweiten großen Bereich, „Connect“, stehen die Nutzer von technikbasierten Netzen im Mittelpunkt, in „Backbone“ schließlich wird die Technik hinter den Netzen vermittelt. Auf acht Themeninseln werden darüber hinaus alltägliche Anwendungen von Netztechniken anschaulich präsentiert.

Wie funktionieren Netze? Wie verändern sie unseren Alltag? Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Das Netz“ auf 1.600 Quadratmetern. Ob Telegraphie, Telefon oder Hyperlink: Informationen auszutauschen und zu kommunizieren ist ein menschliches Grundbedürfnis, das von technikbasierten Netzen seit Anfang des 19. Jahrhunderts unterstützt und beschleunigt wird. Die Dauerausstellung macht Technik, Anwendungen und Auswirkungen von Informations- und Kommunikationsnetzen für große und kleine Entdecker sichtbar. Sie fragt nach den Chancen, die Netze uns bieten, und den Herausforderungen, die sie an uns stellen. Ausgehend vom Internet als „Netz der Netze“ vermitteln zahlreiche Objekte, interaktive Stationen und Medien ein lebendiges Bild aus zweihundert Jahren technischer Vernetzung. Besondere Zielgruppe der Ausstellung sind Familien und Schulklassen.

Der Ausbau der historischen Ladestraße als Erweiterung des Museums-Areals

Für die neue Dauerausstellung sowie für weitere Räume für Sonderausstellungen, Veranstaltungen, Bildungsangebote und eine Gastronomie wurden in der historischen Ladestraße des Deutschen Technikmuseums auf einer Länge von 200 Metern vier weitere Lagerhallen des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs ausgebaut. Damit ist ein wichtiger Bauabschnitt des Ladestraßen-Areals des Deutschen Technikmuseums abgeschlossen. Hier, in direkter Nachbarschaft zum Hauptgebäude des Museums und zum Park am Gleisdreieck, will das Museum auch in Zukunft noch weiter wachsen.


Bitte beachten Sie:

Die Pressekonferenz zur Eröffnung der Ausstellung findet statt am 7. September 2015, Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Es wird zudem Ende August eine kurzfristig anberaumte Preview geben.

Zu beiden Terminen werden Sie noch gesondert eingeladen.

Für die Besucherinnen und Besucher ist die Ausstellung ab Mittwoch, 9. September 2015, geöffnet.

Weitere Informationen zur Ausstellung auf der Homepage des Deutschen Technikmuseums:
sdtb.de/Das-Netz.2474.0.html

Der Blog zur Ausstellung:
netzblog.sdtb.de/

Ort der Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“

Deutsches Technikmuseum
Eingang Ladestraße, Zugang über Möckernstr.26, 10963 Berlin
sdtb.de

Förderer und Medienpartner

Die Ausstellung „Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme“ und der Ausbau der Ladestraße werden durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die LOTTO-Stiftung Berlin gefördert.

Medienpartner sind radioeins und GEOlino.

Ausgezeichneter Ort im Land der Ideen

Die Ausstellung "Das Netz. Menschen, Kabel, Datenströme" ist ein ausgezeichneter Ort im Land der Ideen 2015. Unter dem Motto „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“ wurden hier für das Jahr 2015 hundert innovative Projekte ausgezeichnet, die die digital vernetzte Welt von morgen gestalten.   
„Deutschland – Land der Ideen“ ist eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und existiert seit 2005. Das Deutsche Technikmuseum wurde bereits 2006 mit der Ausstellung „Konrad Zuse – die ersten Computer der Welt“ als ausgewählter Ort im Land der Ideen ausgezeichnet.

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    MI: Datenkrake Otto zieht ins Deutsche Technikmuseum ...

  • Datenkrake Otto besieht sich vor der Einbringung in die Ausstellung "Das Netz" sein neues Zuhause, die Ladestraße des Deutschen Technikmuseums.
Otto lief zwischen 2008 und 2014 auf mehreren "Freiheit-statt-Angst" Demos für starken Datenschutz mit.

    Datenkrake Otto in der Ladestraße, Sommer 2015

  • Jeder der langen Tentakel will gut verknotet sein. Datenkrake Otto wird fachmännisch in der Ausstellung bestigt. Mit dabei (im weißen Hemd) Ottos Schöpfer Peter Ehrentraut.

    Der Datenkrake Otto in der Dauerausstellung

  • Der Datenkrake Otto windet sich mit seinen langen Tentakeln über der Dauerausstellung "Das Netz" (Eröffnung 9.09.2015) im Deutschen Technikmuseum.

    Der Datenkrake Otto in der Dauerausstellung

  • Der Datenkrake Otto windet sich mit seinen langen Tentakeln über der Dauerausstellung "Das Netz" (Eröffnung 9.09.2015) im Deutschen Technikmuseum.

    Der Datenkrake Otto in der Dauerausstellung