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Technoversum - Die Erweiterungsfläche des Deutschen Technikmuseums Berlin

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

Stiftung

Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Die Erweiterungsfläche des Deutschen Technikmuseums Berlin - Planungskonzept für die „Ladestraße" -

„Der Ausbau ist keine Fata Morgana, sondern sehr konkreter Senatsbeschluss, aufgrund dessen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums seit seiner (Wieder-) Gründung 1982 gearbeitet haben.“
Prof. Günther Gottmann / Gründungsdirektor, 1994

Der ehemalige Anhalter Güterbahnhof und die „Ladestraße“
Der Anhalter Güterbahnhof befand sich südlich des Anhalter Personenbahnhofs auf einem Areal, das im Norden vom Gleisdreieck und dem Landwehrkanal, im Westen vom Potsdamer Güterbahnhof, im Süden von der Yorckstraße und im Osten von der Möckernstraße begrenzt wird. Er wurde in den Jahren 1871 bis 1874 nach den Plänen des Architekten Franz Schwechten errichtet. Von den beiden dreigeschossigen Kopfbauten ist heute nur der östliche Teil erhalten. In ihm befindet sich seit 1990 das Science Center Spectrum des Deutschen Technikmuseums Berlin (DTMB). Die dahinter anschließende „Ladestraße“ besteht aus zwei Reihen von Empfangs- und Versandschuppen sowie einer dazwischen liegenden Straße. Die Schuppen sind in etwa 800 m2 große Segmente unterteilt und insgesamt ungefähr 210 m lang. Auf dieser „Ladestraße“ sollen die Erweiterungsbauten für das Deutsche Technikmuseum Berlin entstehen. Konzepte für das angekaufte Museumsgrundstück liegen schon lange vor und wurden kontinuierlich weiterentwickelt. Sie ermöglichen sowohl eine kurzfristige als auch eine mittel- und langfristige Nutzung. Somit können unsere Besucherinnen und Besucher noch in diesem Jahr von dem Grundstücksankauf profitieren.

Kurzfristige Nutzung
Seit 1995 wird ein Teil der östlichen „Ladestraße“ in Form einer sehr provisorischen Depotausstellung mit Sammlungsbeständen des Bereichs Straßenverkehr genutzt. Dieses Oldtimer-Depot befindet sich im ersten Segment unmittelbar anschließend an den „Kopfbau“ mit dem Science Center Spectrum. Im Dezember 2007 wird in dem benachbarten Bereich auf einer Fläche von etwa 800m² eine Ausstellung zum Thema Autos aus Berlin gezeigt - konzipiert vom Leiter des Fachgebiets Straßenverkehr des DTMB, Lutz-Ulrich Kubisch. In Ergänzung dazu soll das bestehende Oldtimer-Depot einer „Generalüberholung“ unterzogen werden.

Mittelfristige Nutzung
Mittelfristig ist geplant, weitere 800m²-Segmente der Ladestraße sukzessive für museale Zwecke zu nutzen. So gibt es Überlegungen, eine Dauerausstellung zum Thema Energie und Mobilität im Herbst/Winter 2008 in der „Ladestraße“ umzusetzen. Darüber hinaus ist denkbar, Teile der Restaurierungswerkstätten und den Modellbau in die noch leeren Hallen zu verlagern und den Besucherinnen und Besuchern so in einer Art Schauwerkstatt einen spannenden Einblick in diese Arbeitsbereiche zu geben. Eine Verlagerung bestimmter Bestände aus den Depots in Reinickendorf ist ebenfalls eine Option, die sorgfältig erwogen wird, da hierdurch Einsparungen möglich wären. Schließlich ist zu prüfen, ob sich eine Wegverbindung aller Gebäudeteile in Form einer Brücke realisieren lässt. Sie soll zwischen dem Haupthaus (2. OG des Neubaus für Luft- und Schifffahrt) und den Museumsgebäuden auf der Ladestraße“ des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs (Science Center Spectrum, Oldtimer-Depot und zukünftige Ausstellungsflächen in den Schuppen) einen Übergang herstellen.

Langfristige Nutzung
Perspektivisch wird in der Kubatur des ehemaligen Anhalter Güterbahnhofs das
Hauptgebäude des Museums, das Technoversum, mit einer Gesamtnutzungsfläche von ca. 25.000 entstehen. Zur Zeit wird im Rahmen einer Finanzanalyse berechnet, welche Kosten für einem Zeitraum von 30 Jahren bei der Realisierung dieses Vorhabens anfallen. Mit der Unterstützung von Partnern aus dem privatwirtschaftlichen Bereich wird die Umsetzung des Konzepts Technoversum schrittweise in Angriff genommen, wobei ein verlässlicher Zeitplan jetzt noch nicht aufgestellt werden kann.

Technoversum - das Museum der Zukunft
Konzeptionell unterscheidet sich das Technoversum in folgenden Punkten von den bestehenden Dauerausstellungen des Deutschen Technikmuseums Berlins:
• Im Mittelpunkt stehen sechs Foren, in denen bestimmte Fragestellungen zu
verschiedenen Bereichen (z.B. Mobilität, Energie, Kommunikation, Produktion und Handel) nicht sammlungsbezogen, sondern themenbezogen in Ausstellungen visualisiert werden.
• In den Foren wird nicht nur auf die Geschichte dieser Fragestellungen – also die Vergangenheit – eingegangen, sondern es wird ebenfalls dargestellt, wie der heutige Stand der jeweiligen Technik ist (Gegenwart) und wie sich die weitere Entwicklung gestalten könnte (Zukunft).
• Das Science Center der Stiftung, das Spectrum, wird prominent im Technoversum vertreten sein, so dass die Ausstellungen sowohl Elemente des klassischen Technikmuseums als auch moderne Hands-On-Bereiche enthalten.

Das Konzept sieht vor, dass die Ausstellungseinheiten einen unmittelbaren Bezug zu heutigen und zukünftigen technischen Entwicklungen haben, die unser Leben stark beeinflussen und weiterhin beeinflussen werden. Die Foren sind dann genau der Ort, an dem die sich aus diesen Entwicklungen ergebenden positiven wie negativen Folgen kontrovers diskutiert werden können. Ein erstes Konzept dieses Vorhabens liegt in Form einer Broschüre vor.

  • Er sieht aus wie ein Porsche- und ist doch nur ein Goliath GP 700 Sport, Baujahr 1952 mit antiquiertem Zweitaktmotor. Gebaut wurde der schnittige Wagen im Auftrag des Borgward-Konzerns in 25 Exemplaren.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • NAG Typ C 4 b, Baujahr 1924. Eines der Glanzstuecke des Berliner Automobilbaus. NAG-Oberingenieur Christian Riecken gewann auf diesem Typ 1921 das erste Avus-Rennen.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Visualisierung Gelaendeansicht des Deutschen Technikmuseums Berlin mit schematischer Darstellung der Ausbauplaene in der Kubatur der Ladestraße des ehemaligen Anhalter Gueterbahnhofs, 2003

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Visualisierung Gelaendeansicht des Deutschen Technikmuseums Berlin mit schematischer Darstellung der Ausbauplaene in der Kubatur der Ladestraße des ehemaligen Anhalter Gueterbahnhofs, 2003

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Blick auf die Strassenbahnsammlung im Depot der Abteilung Kommunalverkehr des DTMB an der Monumentenstrasse in Kreuzberg. Die Fahrzeuge beschreiben Verkehrsgeschichte von der Fruehzeit des Berliner Strassenbahnverkehrs (im Vordergrund der aelteste Pferdebahnwagen Europas von 1865) bis zum Ende des Strassenbahnbetriebes im Westen der Stadt im Jahre 1967.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Blick in das Depot des Sammlungsbereiches Kommunalverkehr des DTMB an der Kreuzberger Monumentenstrasse. Dort befindet sich u.a. eine Sammlung von elf Omnibussen der Berliner Verkehrsgeschichte. Das Foto zeigt vier Fahrzeuge aus der Zeit von 1896 (Pferdebus) bis zum dreiachsigen Doppeldecker von 1938.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Messerschmitt Bf 109 E-4 in der Dauerausstellung, Baujahr 1939
Als das Reichsluftfahrtministerium 1934 die Entwicklung eines modernen Jagdflugzeugs ausschrieb, beteiligte sich Willy Messerschmitt am Wettbewerb. Er entwarf einen freitragenden Tiefdecker in Schalenbauweise, dessen rationelle Herstellung ueberzeugte, so dass Messerschmitt den Zuschlag für die Serienproduktion erhielt. Die Bf 109 wurde der Standardjaeger der Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg und ist mit ueber 31.000 Exemplaren bis heute das meistgebaute deutsche Flugzeug. Insgesamt entstanden bis 1945 sieben Baureihen mit über 100 Versionen. Hauptschwachstelle aller Maschinen dieses Typs war das Fahrwerk, das wegen seiner Schmalspurigkeit zahlreiche Unfaelle bei Start und Landung verursachte.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Wrack der Junkers Ju 87 R-2 in der Dauerausstellung, Baujahr 1939.
Im Zweiten Weltkrieg war der Sturzkampfbomber Junkers Ju 87 - im Volksmund Stuka genannt - das gefuerchtete Symbol der deutschen Agression und zentrales Element der NS-Kriegspropaganda. Bei einigen Maschinen loesten zusaetzlich angebrachte Sirenen im Sturzflug ein ohrenbetaeubendes Geheul aus. Dies verstaerkte die psychologische Wirkung der Angriffe. Die ausgestellte Junkers Ju 87 flog zuletzt an der Nordfront und musste am 2. Juli 1942 auf russischem Gebiet notlanden. Die Besatzung konnte sich unverletzt retten.
Die Ausstellung zeigt das Wrack des einmotorigen Ganzmetall-Tiefdeckers im Zustand der Bergung 1994.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Wrack der Junkers Ju 87 R-2 in der Dauerausstellung, Baujahr 1939.
Im Zweiten Weltkrieg war der Sturzkampfbomber Junkers Ju 87 - im Volksmund Stuka genannt - das gefuerchtete Symbol der deutschen Agression und zentrales Element der NS-Kriegspropaganda. Bei einigen Maschinen loesten zusätzlich angebrachte Sirenen im Sturzflug ein ohrenbetaeubendes Geheul aus. Dies verstaerkte die psychologische Wirkung der Angriffe. Die ausgestellte Junkers Ju 87 flog zuletzt an der Nordfront und musste am 2. Juli 1942 auf russischem Gebiet notlanden. Die Besatzung konnte sich unverletzt retten.
Die Ausstellung zeigt das Wrack des einmotorigen Ganzmetall-Tiefdeckers im Zustand der Bergung 1994.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Architekturvision aus dem Jahr 1987 vom Gelaende des DTMB mit den rekonstruierten Lokschuppen (eröffnet 1987/88), dem Neubau für Schifffahrt und Luftfahrt (eröffnet 2003/2005) sowie dem rekonstruierten Anhalter Güterbahnhof, Standort des geplanten Technoversum ? des Museums der Zukunft.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

  • Kopfbau des ehemaligen Anhalter Gueterbahnhofs mit Science Center Spectrum und Oldtimer Depot in der Ladestrasse.

    PK 30.01.2007 Planungsstand Erweiterungsflaeche DTMB

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    Die Erweiterungsfläche des Deutschen Technikmuseums Berlin - ...

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    "Autos aus Berlin" - Medieninfo

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    Das Technoversum auf der "Ladestraße" -Medieninfo