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Technoversum - Über und unter der Erde - Das Werk von Alfred Grenander

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

"Berlin über und unter der Erde - Das Werk von Alfred Grenander" Sonderausstellung im Deutschen Technikmuseum Berlin
- 15.11.2006 bis 19.08.2007 -

Wittenbergplatz, Deutsche Oper, Krumme Lanke: Jeder Berliner kennt Alfred Grenanders Bahnhöfe. Der Architekt selbst geriet in Vergessenheit. 75 Jahre nach seinem Tod ehren das Deutsche Technikmuseum Berlin und die schwedische Botschaft Berlin den gebürtigen Schweden. Die Ausstellung wurde konzipiert von Anja Steinhorst, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Schienenverkehr am Deutschen Technikmuseum Berlin. Sie gibt einen Überblick über das umfangreiche Werk Alfred Grenanders (1863-1931). Schwerpunkt ist seine Gestaltung von Bahnhöfen und Fahrzeugen. Entwürfe für Villen, Wohnräume und Möbel runden das Bild ab. Das umfangreiche Begleitprogramm zur Ausstellungen umfasst neben Führungen durch die Ausstellung eine Filmreihe, Stadtführungen, ein Grenander-Wochenende, Symposien und Vorträge.

Ein Schwede baut Berlin
Im Juni 1863 in Sköfde (Schweden) geboren, kam Alfred Grenander 1885 zum Studium nach Berlin. Die Stadt wurde sein Lebensmittelpunkt. Erste Gebäude errichtete er hier mit seinem Schwager Otto Spalding. Seit 1897 lehrte Grenander an der Unterrichtsanstalt des Berliner Kunstgewerbemuseums. Sein Engagement im U-Bahn-Bau begann im Jahr 1900 und prägte sein Lebenswerk mit mehr als 80 Bauten. Er starb am 14. Juli 1931 in Berlin.

Der andere Grenander
Schon vor dem Bau der U-Bahn schätzte man in Berlin die Arbeiten des jungen Schweden. Villen und Landhäuser zählen zu seinen ersten Werken, für die er auch den Entwurf der Inneneinrichtung übernahm. Auf der Weltausstellung von 1904 in St. Louis wurde er als „der große Erneuerer der deutschen Kunst“ gefeiert. Seine damals ausgestellte Sitzgruppe für ein Damenzimmer ist nun im Deutschen Technikmuseum Berlin zu sehen.

Stadtverkehr gestalten
Alfred Grenander gestaltete wie kein anderer den Berliner Verkehr. Er dekorierte die Stahlstützen der ersten Hochbahntrasse, entwarf Kassenhäuschen und Eingangsportale. Mit Fliesen schuf er unterirdische Farbräume und setzte gezielt Lichteffekte wie die scheinbar im Nichts endenden Säulen am Alexanderplatz ein. U-Bahn-Wagen gehen ebenso auf ihn zurück wie Doppelstock- und Reisebusse. Eine Vielfalt der Stile kennzeichnet sein Werk: Von Jugendstil über den Klassizismus bis zur Neuen Sachlichkeit.

Bauen für die Industrie
Die größten Bauten schuf Grenander für die Firmen Knorr-Bremse AG und Ludwig Loewe AG. Er entwarf ihre Berliner Produktionsstätten und Verwaltungsgebäude. Klinker und Muschelkalk gliedern deren Fassaden. Wie das Beispiel des Gleichrichterwerks Hermannstraße zeigt, hat Grenander dieses Gestaltungsprinzip bei seinen Bauten für die Nord-Süd-Bahn AG weiter entwickelt.

Begleitprogramm
Grenander-Wochenende der BVG
Die BVG ehrt unter dem Titel „Alfred Grenander bei der U-Bahn“ ihren großen Architekten. Am 18.11.06 kann am U-Bahn-Museum ein restaurierter A1-Wagen erstmals wieder betreten werden. Am 19.11.06 informieren auf den U-Bahnhöfen Deutsche Oper und Wittenbergplatz Ausstellungen über Grenanders Bauten und deren Anpassung an den modernen Bahnbetrieb.
Ein historischer A1-Zug pendelt auf Grenanders Spuren zwischen den U-Bahnhöfen Gleisdreieck und Olympia-Stadion. Weitere Informationen unter www.bvg.de
Termin: 18. und 19.11.2006, Eintritt frei!

Symposium der Schwedischen Botschaft
Die Schwedische Botschaft Berlin veranstaltet eine Tagung unter dem Titel „Der Schwede, der Berlin baute. Alfred Grenander: Werk und Wirkungen“. Vertreter aus Wissenschaft, Architektur und Stadtplanung treffen sich zum fachübergreifenden Austausch über Grenanders Werk. Sie erörtern seine Bedeutung für die Kultur der Metropole und die städtebauliche Weiterentwicklung Berlins. Anmeldung und weitere Informationen unter Fax:
030/5050-6656 und kerstin.poehls@foreign.ministry.se, Termin: 25.11.2006
Führungen durch die Ausstellung
Im Deutschen Technikmuseum Berlin finden an jedem zweiten Mittwoch und letzten Sonntag im Monat öffentliche Führungen statt.
Buchungen für Gruppen unter Tel. 030/90254124 (AB)
Termine: 26.11.06, 13.12.06, 10.1.07, 28.1.07, 14.2.07, 25.2.07, 14.3.07, 25.3.07, 11.4.07, 29.4.07, jeweils um 15 Uhr

Stadtführungen mit ZEITREISEN
Auf Stadterkundungen zu Fuß und mit der U-Bahn können die Spuren von Alfred Grenanders mehr als 30jährigem Wirken in Berlin entdeckt werden. Die Führungen sind zugleich eine Zeitreise durch die späte Kaiserzeit und die„Goldenen Zwanziger Jahre“, als sich Berlin – in Konkurrenz zu London und Paris – zur europäischen Metropole schlechthin entwickelte.
Anmeldung und Information unter Tel. 030/44024450 und www.zeit-reisen.de
Termine: 25.11.06, 14 Uhr; 26.11.06, 12 Uhr; 2.12.06, 14 Uhr; 10.12.06, 12 Uhr; 17.1.07, 16:30 Uhr; 27.1.07, 14 Uhr; 10.2.07, 14 Uhr; 3.3.07, 14 Uhr

Vorträge im Deutschen Technikmuseum Berlin (DTMB)
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Technikgeschichte des Vereins Deutscher Ingenieure veranstaltet das Deutsche Technikmuseum Berlin eine Vortragsreihe über Alfred Grenander, sein Leben und Wirken in Berlin sowie den weiteren Ausbau des U-Bahn-Netzes.
Informationen unter Tel. 030/902540 
Termine: 25.1.07; 8.2.07; 8.3.07; 26.4.07, jeweils 18 Uhr, Eintritt frei!

Filmreihe im Arsenal
Die Arbeit Alfred Grenanders dient als Ausgangspunkt einer Betrachtung der filmischen Umsetzung von Themen wie Geschwindigkeitsrausch, Mobilisierung und Mobilität des Blicks sowie Visionen der vertikalen Stadt. Die Filmreihe der Freunde der Deutschen Kinemathek e. V. kombiniert eine Auswahl zeitgenössischer europäischer Spiel- und Dokumentarfilme mit Filmen der 1910er und 1920er Jahre. Weitere Informationen unter Tel. 030/26955100 oder
www.fdk-berlin.de
Termine: 3.1.07, 21 Uhr; 5.1.07, 19:30 Uhr; 10.1.07, 21 Uhr; 12.1.07, 21 Uhr; 14.1.07, 19:30 Uhr; 17.1.07 19 Uhr; 20.1.07, 19:30 Uhr; 24.1.07, 19 Uhr; 27.1.07, 19:30 Uhr 1.2.07, 19:30 Uhr; 6.2.07, 19:30 Uhr

Tagung der TU
Die TU Berlin veranstaltet die Tagung „Ein Schwede in Berlin: Alfred Grenander und die Berliner Architektur (1892-1930)“. Sie beleuchtet Grenanders Position in der Berliner Architekturgeschichte des frühen 20. Jahrhunderts. Ein Schwerpunkt wird seine Tätigkeit als Designer, als Villen- und Innenarchitekt vor dem 1. Weltkrieg sein, ein weiterer seine Arbeiten für die Berliner U-Bahn. Anmeldung und weitere Informationen unter www.kunstgeschichte.tu-berlin.de, Termin: 10. und 11.02.2007

Katalog Aris Fioretos (Hg.): Berlin über und unter der Erde. Berlin 2006, ca. 360 Seiten, ca. 200 farbige Abb., Preis: 29.90 €, ISBN 10:3-89479-344-9, ISBN 13:978-3-89479-344-9

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  • Fassade des Verwaltungs- und Fabrikgebäudes der Knorr-Bremse AG, 1916
Façade of the Knorr-Bremse AG office and factory building, 1916
Fasaden till kontors- och fabriksbyggnaden till Knorr-Bremse AG, 1916

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  • Wagen der II. und III. Klasse vom Typ A1, 1913
Second and third class carriages, Type A1, 1913
2:a och 3:e klassvagn, typ A1, 1913

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  • Innenansicht eines Wagens II. Klasse des Typs A1, 1913
Interior of a second class carriage, Type A1, 1913
Interiör från en 2:a klassvagn, typ A1, 1913

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  • Portal zum U-Bahnhof Alexanderplatz, 1934
Entrance to Alexanderplatz underground station, 1934 
Portal på t-banestationen Alexanderplatz, 1934

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