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Technoversum - Pressemappe Nachbauten von Konrad Zuses Computern Z1 und Z3

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Die ersten Computer der Welt in einem Raum

Nachbauten von Konrad Zuses Computern Z1 und Z3 erstmals gemeinsam ausgestellt / Vorführung der Z3 im Deutschen Technikmuseum durch Zuse-Sohn Horst Zuse

Konrad Zuse gilt als der Erbauer des ersten Computers der Welt. Seine in den Jahren 1936 bis 1941 erbauten Prototypen Z1 und Z3 wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Konrad Zuse selbst sowie sein Sohn Horst Zuse haben Nachbauten dieser Maschinen angefertigt, die ein beeindruckendes Zeugnis von den Anfängen des Computers ablegen. Die Nachbauten von Z1 und Z3 sind nun erstmals gemeinsam im Deutschen Technikmuseum in direkter Nachbarschaft ausgestellt.

Während der Nachbau der mechanischen Z1 bereits seit über 20 Jahren im Deutschen Technikmuseum besichtigt werden kann, ist der Nachbau der elektrischen Z3 nur für einige Monate zu sehen. Der Nachbau der Z3 von Konrad Zuses ältestem Sohn Horst Zuse „tourt“ seit 2010 durch zahlreiche Museen, Universitäten und Messen und macht nun ab sofort bis zum 31. Oktober Station im Deutschen Technikmuseum.

Prof. Horst Zuse wird die Maschine für die Besucher persönlich vorführen:
So., 8. Juli, 11.00 Uhr
So., 22. Juli, 11.00 Uhr
So., 5. August, 11.00 Uhr
So., 2. September, 11.00 Uhr
So., 14. Oktober, 11.00
Ort: Zuse-Ausstellung, Anmeldung nicht erforderlich, nur Museumseintritt.

Ein Vortrag mit anschließender Vorführung der Z3 findet statt am
Do., 6. September, 17.30 Uhr
Prof. Horst Zuse: Der Ursprung des Computers. Frühe Computerentwicklung in Deutschland, USA und Großbritannien
Ort: Vortragssaal, Anmeldung nicht erforderlich, Eintritt frei.

Zwei Computer – ein Erfinder : Die Z1 und Z3 von Konrad Zuse

Die Z1 mit ihren mechanischen Schaltungen war nicht sehr verlässlich, da sich die handgesägten Bleche beim Rechnen oft verklemmten. Deshalb suchte Konrad Zuse nach einer Alternative und tauschte die mechanischen gegen elektrische Bauteile aus.

1941 war der erste voll funktionsfähige Computer einsatzbereit – die Z3. Alle Schaltungen der Z3 waren elektromagnetische Relais, 600 Stück im Rechenwerk und etwa 1800 im Speicherwerk. Ein Relais entsprach einem Bit: Es konnte den binären Wert Null oder Eins annehmen, je nachdem, ob es aus- oder eingeschaltet war. Aufbau und Funktionsweise der Z3 glichen der Z1, aber der neue Computer war schneller und verlässlicher.

Konrad Zuse baute die Originalmaschine während des Zweiten Weltkriegs und bekam dafür einen Zuschuss von der Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt. Das Institut war besonders an Berechnungen zur Aerodynamik interessiert. 1943/44 wurde die Z3 bei Bombenangriffen auf Berlin zerstört. Ausgestellt ist im Deutschen Technikmuseum jetzt ein Nachbau, den Konrad Zuses ältester Sohn Horst Zuse im Jahr 2010 angefertigt hat.

Hinweis zur Verwendung der Bilder:
Die Verwendung der Bilder ist nur im Zusammenhang mit der Ausstellung der Z3 im Deutschen Technikmuseum gestattet.

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  • Horst Zuse vor dem Speicherschrank der Z3.
Hinweis: Verwendung der Fotos nur in Zusammenhang mit der Ausstellung der Z3 im Deutschen Technikmuseum.

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  • Das Wohnzimmer Horst Zuses in Berlin während des Nachbaus der Z3.
Hinweis: Verwendung der Fotos nur in Zusammenhang mit der Ausstellung der Z3 im Deutschen Technikmuseum.

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