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Deutsches Technikmuseum - Mai

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Die Webseiten der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (SDTB) auf einen Blick:

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

Objekt des Monats Mai 2018

Foto: Ein weißes T-Shirt mit V-Ausschnitt liegt zusammengefaltet auf einer blauen Tragetasche.

Ein einfaches T-Shirt: Wo und unter welchen Bedingungen wurde es hergestellt? © SDTB / Foto: C. Kirchner

T-Shirt, 2018

Ein schlichtes weißes T-Shirt: Als Basisausstattung darf es in keinem Kleiderschrank fehlen, allerdings findet es nur selten Beachtung. Nur wenige Menschen machen sich Gedanken über die Herkunft ihrer Kleidung. Dabei begleitet sie uns täglich.

Bei einem bekannten schwedischen Textilunternehmen werden konzernweit pro Sekunde 16 Kleidungsstücke verkauft, pro Jahr sind das rund 500 Millionen. Jeder Deutsche kauft durchschnittlich 40 bis 70 Kleidungsstücke im Jahr - eine Million landen jährlich wieder im Altkleidercontainer oder auf dem Müll.

Das fällt besonders leicht, wenn die Preise entsprechend niedrig sind. Aber wer steckt hinter der Masse an Kleidern, die wir tragen? Wo werden sie hergestellt und unter welchen Bedingungen?

Unverändert prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse

Für die Textilarbeiterinnen und Textilarbeiter in aller Welt hat sich nur wenig geändert, seit vor 150 Jahren "Das Kapital" von Karl Marx erschien und die prekäre Situation der damaligen Arbeiterinnen und Arbeiter anprangerte.

Tortendiagramm in Form eines T-Shirts, mit dem die unterschiedlichen Kostenanteile für ein T-Shirt aufgezeigt werden.

Der Lohnanteil an den Gesamtkosten eines T-Shirts ist verschwindend gering. © Illustration: Monja Gentschow

Schichten von 12 bis 14 Stunden, ein Lohn, der kaum zum Leben reicht, und nur wenige Rechte: Das ist leider immer noch der Normalfall. Für ein T-Shirt erhält eine Näherin in Bangladesch zirka 0,6 Prozent des Gesamtpreises. Bei einem 29 Euro teuren Shirt sind das 18 Cent.

Ausgelöst durch das Unglück von Rana Plaza 2013 in Bangladesch wurden Kampagnen und Organisationen gegründet, die unter anderem durch Zertifizierungen wie "Global Organic Textile Standard" (GOTS) mehr Transparenz in die undurchsichtigen und ausbeuterischen Lieferketten bringen wollen.

Die Marke des hier ausgestellten T-Shirts produziert in Portugal zu fairen Bedingungen und hat die GOTS-Zertifizierung erhalten.