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Technoversum - Unruhige Erde - Naturgefahren und ihre Risiken

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Die Stiftung umfaßt sechs Standorte:

"Unruhige Erde - Naturgefahren und ihre Risiken"
Sonderausstellung im Deutschen Technikmuseum
- 29. November 2007 bis 2. März 2008 -

Glühende Lava bricht in mächtigen Fontänen aus den Tiefen der Erde hervor, kollidierende Kontinentalplatten lassen die Erdkruste zerbrechen, abrutschende Berghänge begraben ganze Dörfer und Landstriche unter sich, Tsunamis verwüsten hunderte oder gar tausende von Kilometern Küste. Immer wieder werden wir mit Bildern derartiger Naturkatastrophen konfrontiert - meist verknüpft mit erschreckenden Berichten über die tragischen Folgen, die sie für die betroffenen Menschen haben. Doch bei allem Schrecken üben freiwerdende Naturgewalten auch eine besondere Faszination auf uns aus. Sie zeigen, welche enormen Kräfte auf der Erde walten und erinnern uns daran, dass unser Planet dynamisch ist.

Die Ausstellung “Unruhige Erde” des Koordinierungsbüros GEOTECHNOLOGIEN, Potsdam, vermittelt eine Vorstellung von dieser Dynamik im Inneren der Erde. Großformatige Bilder, spannende Info-Tafeln und interaktive Computeranimationen zeigen, welche Prozesse zu extremen Naturereignissen führen und wie sich der Mensch davor schützen kann. Am Erdbebensimulator kann man sich von den Kräften im Erdinnern überzeugen. Medienstationen informieren über aktuelle Erdbeben und Vulkanaktivitäten, die live übertragen werden.

Am 28.11.2007 wird die Ausstellung in Anwesenheit von Bärbel Brumme-Bothe, Leiterin der Abteilung “Zukunftsvorsorge – Forschung für Kultur, Grundlagen und Nachhaltigkeit” im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Volker Mosbrugger und Ludwig Stroink vom Forschungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN, sowie Professor Dirk Böndel, Direktor der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, der Presse präsentiert. Professor Jürgen Zschau vom GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ) berichtet über Tsunami-Frühwarnsysteme.

Naturgewalten: Erdbeben, Vulkanausbrüche und Meteoriteneinschläge
Welche Ursachen haben Erdbeben und Vulkanausbrüche? Wie kann man sich vor Erdrutschen schützen? Die Ausstellung gibt Antworten auf diese und andere Fragen; durch interaktive Computer-Animationen, spektakuläre Satellitenaufnahmen sowie Hands-on-Exponate wird in das Thema "Unruhige Erde – Naturgefahren und ihre Risiken" eingeführt.
Eine besondere Attraktion ist ein Erdbebensimulator, mit dem den Besucherinnen und Besuchern ein Eindruck von unterschiedlichen Erdbeben-Stärken vermittelt wird, beispielsweise beim Erdbeben von Kobe 1995, das eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala erreichte.

Die Ausstellung beschäftigt sich darüber hinaus mit Gefahren aus dem All. Meteoriten haben bereits mehrmals in erdgeschichtlicher Vergangenheit nicht nur alles Leben im Umkreis ihres Einschlags ausgelöscht, sondern auch weltweit Krisen der Evolution ausgelöst und ganze Tiergruppen wie die Dinosaurier von unserem Planeten verschwinden lassen. Sollten nach dem Ausstellungsbesuch noch Fragen offen bleiben, können die Besucherinnen und Besucher diese über einen Briefkasten in der Ausstellung an Experten richten.

Kooperationspartner
Die vom Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN konzipierte Wanderausstellung begleitet den neuen Forschungsschwerpunkt "Frühwarnsysteme gegen Naturgefahren". Gefördert wird dieser durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Fokus des Forschungsprogramms stehen die Chancen, die der Einsatz neu entwickelter Technologien zum Schutz der Bevölkerung risikobehafteter Regionen verspricht. Ziel ist es, die Besucherinnen und Besucher über die vielfältigen Facetten von Georisiken zu informieren und an der Diskussion über ein nachhaltiges Risikomanagement im System Erde zu beteiligen.
Die Marketingvereinigung “Island Natürlich” unterstützt gemeinsam mit dem Isländischen Fremdenverkehrsamt das Wissensquiz zur Ausstellung mit dem Hauptgewinn: eine Reise für zwei Personen nach Island, wo sich Faszination und Dynamik der Erde hautnah erleben lassen.
Weitere Kooperationspartner der Wanderausstellung sind das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenvorsorge (BBK), Care International, EMC², Fujitsu-Siemens, Wölfel Beratende Ingenieure, MMCD Media in Science Düsseldorf sowie weitere Forschungseinrichtungen und Universitätsinstitute.

Begleitprogramm


Ergänzt wird die Ausstellung durch ein begleitendes wissenschaftliches Vortragsprogramm, museumspädagogische Angebote und öffentliche Führungen. Ausführlichere Informationen finden Sie unter www.geotechnologien.de

Vorträge: Eintritt frei!

Vulkaneruptionen – Vulkangefahren – Vulkankatastrophen: Auswirkungen, Vorhersage und Katastrophenvorsorge
Prof. Hans-Ulrich Schmincke
IFM-GEOMAR (Leibniz-Institut für Meereswissenschaften)
Mi, 23. Januar, 18.30 Uhr

Tsunami-Frühwarnung
Prof. Jochen Zschau
GeoForschungsZentrum Potsdam (GFZ)
Mi, 30. Januar, 18.30 Uhr

Unbekannte Erde - geowissenschaftliche Erforschung des Gefahren- und Nutzungspotentials der Tiefsee
Prof. Gerhard Bohrmann
MARUM (Zentrum für Marine Umweltwissenschaften), Universität Bremen
Mi, 13. Februar, 18.30 Uhr

Erdbeben und Bauwerke
Prof. Konstantin Meskouris
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Mi, 27. Februar, 18.30 Uhr

Öffentliche Führungen: Di, Mi, Do: 11 Uhr , So: 14 Uhr (Treffpunkt jeweils in der
Ausstellung, Führungen kostenlos, nur Museumseintritt)

Gruppenführungen: Information und Anmeldung unter: 030-90254-124 oder
fritzsche@sdtb.de, 30 Euro (in deutscher Sprache) zzgl. Museumseintritt (bis 30 Personen)

Katalog DINA 5, 99 Seiten, ISBN: 3-9808780-5-8

Ansprechpartner Simon Schneider, Koordinierungsbüro GEOTECHNOLOGIEN, Tel: 0331-6201 4840,
simon@gfz-potsdam.de

  • Kinder bestaunen in der Ausstellung Unruhige Erde einen 286 Kilogramm schweren Eisenmeteorit aus Namibia.

    Eisenmeteorit aus Namibia

  • Ausbruch des  Vulkans Stromboli in Italien

    Ausbruch des Stromboli

  • Gluehende Lava aus einem Nebenkrater des Vulkans Kilauea auf Big Island, Hawaii, tritt in den Ozean ein.

    Gluehende Lava

  • Kinder bestaunen in der Ausstellung Unruhige Erde einen 286 Kilogramm schweren Eisenmeteorit aus Namibia.

    Eisenmeteorit aus Namibia

  • Durch den Einsatz eines Fruehwarnsystems werden in Kalifornien bei einem Erdbeben alle Bruecken und Verkehrswege gesperrt. Waere der Feierabendverkehr während des Bebens am 17. Oktober 1989 nicht angehalten worden, haette es beim Zusammenbruch der Oakland Bay Bridge sicherlich zahlreiche Opfer gegeben.

    Oakland Bay Bridge

  • Zusammengestuerztes Haus in Islamabad nach dem Jahrhundert-Erdbeben der Staerke 7,6 am 8. Oktober 2005.

    Zusammengestuerztes Haus

  • Ausbruch des Kilauea, Mauna Ulu, Hawaii

    Ausbruch des Kilauea

  • Diese Computeranimation veranschaulicht die gewaltigen Kraefte im Falle eines großen Einschlagsereignisses. Ein etwa 400 Kilometer großer Meteor haette bei einer Kollision mit der Erde verheerende Auswirkungen auf das Leben auf unserem Planeten. Wissenschaftler rechnen mit einem solchen Ereignis alle 500 Millionen Jahre.

    Computeranimation: Meteorit-Einschlag

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    "Unruhige Erde - Naturgefahren und ihre Risiken"